Headshot (2016) Filmkritik

Kurz nachdem Ishmael mit einer heftigen Kopfverletzung und ohne Erinnerung im Krankenhaus erwacht, holt ihn seine Vergangenheit ein und es beginnt ein brutaler Rachefeldzug.
Es dauert ein wenig, bis alle Puzzleteile auf dem Tisch liegen und der Film richtig in Fahrt kommt, danach gibt es jedoch kein Halten mehr.
Die Action-Szenen folgen Schlag auf Schlag und sind irrsinnig brutal und rasant. Headshot ist nichts für schwache Nerven.
Immer wieder gibt es Szenerien und Einfälle, die man so in anderen Filmen noch nicht gesehen hat, so dass der konstante Wahnsinn trotz der üppigen Laufzeit von 2 Stunden nicht droht langweilig zu werden.
Die Handlung selbst ist erwartungsgemäß zweitrangig und bietet gerade genug Futter, um den Rachefeldzug unseres Helden zu motivieren.
Dieser Held wird charismatisch und mit vollem Körpereinsatz gespielt von Iko Uwais, vielen aus den The Raid Filmen ein Begriff. Sein love interest ist die charmante angehende Doktorin Ailin, gespielt von Chelsea Islan, die trotz ihrer begrenzten Leinwandzeit einen guten Eindruck hinterlässt.
Auch Sunny Pang, als der bösartige Gegenspieler Lee, liefert eine tolle Leistung ab und verpasst seiner Rolle eine einzigartige und eiskalte Aura.
Leider merkt man Headshot an einigen Stellen sein zu geringes Budget an. Vor allem die schlecht animierten künstlichen Blutspritzer fallen störend ins Auge.
Auch der exzessive Einsatz der shaky cam mildert den Sehgenuss ein wenig. Gerne hätte man etwas mehr von den toll choreografierten Kämpfen gesehen.
Fazit
Geradlinige, brutale Action aus Indonesien mit durchwachsenen Special Effects. 7/10
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