Kubo: Der tapfere Samurai (2016) Filmkritik

Achtung, Mann im Mond.
Ein Junge namens Kubo muss sich auf die Suche nach der magischen Rüstung seines verstorbenen Vaters machen, um die rachsüchtigen Geister seiner Vergangenheit zu besiegen.

Kubo And The Two Strings erzählt seine Geschichte mit einer Vielzahl aus anderen Animations- und Kinderfilmen bekannten Motiven. Das ist per se nicht schlimm, allerdings findet das Drehbuch keine interessanten neuen Blickwinkel. Und so plätschert die Handlung etwas langatmig und vorhersehbar vor sich hin.

Kubo nimmt selbst traumatische Erlebnisse scheinbar unbeindruckt mit einem Schulterzucken hin, die Gegenspieler fabrizieren Unmengen an plumper Exposition, die Mitstreiter bleiben blass und beliebig und am schlimmsten: die seltenen Ansätze etwas Humor zu erzeugen scheitern auf ganzer Linie. Und gerade das hätte hier wirklich viel geholfen.

So kommt es auch, dass einen die Schicksale der Protagonisten kalt lassen und die Kernaussagen nicht zu berühren vermögen, sondern als generische Plattitüden daherkommen. Für einen moralischen Kinderfilm ist das natürlich denkbar schlecht.

Während der Inhalt enttäuscht, kann die Optik begeistern und macht den Film zumindest auf der visuellen Ebene zu einem Genuss. Auch der Soundtrack und das Sounddesign stechen positiv hervor. All das kann aber nicht überdecken, dass Kubo And The Two Strings inhaltlich nichts denkwürdiges zu bieten hat.

Fazit

Schön anzusehender, aber austauschbarer und humorloser Kinderfilm. 5/10


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