Ouija: Ursprung Des Bösen (2016) Filmkritik

Ist jetzt bereit zum Zähneputzen.
Die Witwe Alice Zander betreibt 1967 in Los Angeles mit Hilfe ihrer zwei Töchtern ein Handlese-Business. Als sie sich entscheiden ein Ouija Board in ihr Schauspiel zu integrieren, öffnen sie ungewollt eine Pforte zum Bösen.

Mike Flanagan ist ein talentierter Genre-Filmemacher. Das er sein Handwerk versteht, hat er vor allem mit dem erfrischend innovativen Hush bewiesen, der aus einer abgegriffenen Home-Invasion Geschichte mehr machte, als man erwarten konnte. Und so gelingt es ihm auch hier, aus einer denkbar dünnen Prämisse einen unterhaltsamen Horror-Film zu formen, der über die knackige Laufzeit von 90 Minuten durchgehend das Interesse halten kann.

Die Schauspieler sind sympathisch besetzt und vor allem Lulu Wilson als die jüngere Tochter Doris ist in den entscheidenden Momenten effektiv gruslig. Die Kameraarbeit ist sehr gut und fängt das 70er Jahre Flair gekonnt ein. Die Special-Effects sind gerade gut genug, um einen nicht aus dem Erlebnis zu reissen.

Über lange Zeit wird die Spannung gekonnt hochgeschraubt und die Story so glaubwürdig wie in diesem Setting eben möglich vorangetrieben. Naturgemäß flacht der Film ein wenig ab, sobald die Katze aus dem Sack gelassen wird, aber selbst dann bietet der Film noch ein paar positive Überraschungen.

Deutlich besser als zu erwarten, holt Ouja: Ursprung Des Bösen das Maximum aus seiner dünnen Prämisse heraus. 7/10


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