5 Ideen für bessere Präsentationen

Ein Interessent lädt zur Unternehmenspräsentation ein, ein Kunde soll für ein neues Produkt begeistert werden oder Ergebnisse aus vergangenen Projekten müssen vorgestellt werden. Vielleicht steht ein Vortrag vor großem Publikum oder ein Webinar an.

Was auch immer der Grund ist: Allzu oft werden dem Zuhörer auch im Jahr 2018 noch ausufernde, langweilige und löchrige Powerpoint-Präsentationen zugemutet. Dass diese Zeiten vorbei sein sollten, ist oft noch nicht durchgedrungen.

Kunden, egal ob große Konzerne, mittelständische Unternehmen oder auch Startups, wollen sich keine 80-seitigen Präsentationen mehr durchlesen. In der heutigen Zeit der kurzen Aufmerksamkeitsspanne geht es vielmehr darum, sein Gegenüber durch eine kurze, auf den Punkt geführte Präsentation zu begeistern, sie einzubinden und professionell zu leiten.
Wie man das schaffen kann? Wir haben hier 5 Ideen für Sie, die Sie vielleicht dazu inspirieren, Ihre Präsentationen einmal zu revidieren. Wir freuen uns sehr über Ihre Erfahrungen damit in den Kommentaren!

1 Zentrale Steuerung der Inhalte. Gerade wenn es um den Produktvertrieb geht ist es wichtig, dass unternehmensweit abgestimmte Inhalte und Daten präsentiert werden. Hier kann es sehr hilfreich sein, diese Inhalte zentral zu administrieren und aufzubereiten. Das Prinzip ist einfach erklärt: Eine übergeordnete Stelle definiert eine Basispräsentation, in der alle wesentlichen Inhalte professionell aufbereitet zur Verfügung gestellt werden. Diese Präsentation liegt auf einem Server bereit und wird von den einzelnen Teammitgliedern komplett heruntergeladen oder je nach konkreter Situation angepasst.
Dieser Ansatz stellt sicher, dass immer aktuelle und korrekte Inhalte gezeigt werden. Darüber hinaus können Verbesserungsvorschläge einzelner Mitarbeiter unkompliziert auch dem Rest des Teams bereitgestellt und so die gesamte Teamleistung gesteigert werden.

2 Interaktion und Zuhörerengagement steigern. Das steht wohl in jedem Präsenationsratgeber. Und doch machen es so wenige. Präsentationen werden um einiges spannender, wenn man das Publikum mit einbezieht. Und auch das geht am einfachsten, wenn man sich nicht konstant an textlastigen Powerpoint Folien entlanghangelt, sondern sich von vornherein für ein offeneres Format entscheidet. Bieten Sie Raum für Diskussionen und Fragen innerhalb Ihrer Präsentation oder forcieren Sie diese sogar. Mobile Devices können dabei hervorragend als “Second Screen” für die Zuhörer genutzt werden, auf dem während der Präsentation Fragen gestellt oder an Abstimmungen oder Umfragen teilgenommen werden kann.

Das interaktive Engagement-Tool sli.do bietet dem Publikum eine interessante Möglichkeit, über ihr Smart Device interaktiv an einer Präsentation teilzunehmen

3 Was zum „Anfassen“ sagt mehr als tausend Worte. Häufig ist es schwierig, seine Ideen und konzeptionellen Vorstellungen sprachlich so rüberzubringen, wie sie im eigenen Kopf aussehen. Vor allem, wenn es um Konzepte geht, die noch nicht existieren, oder die nicht ohne weiteres aufzubauen sind, macht es Sinn etwas mitzubringen, das der Kunde schon mal „anfassen“ kann — wenn auch nur virtuell. Deswegen gießen wir bei rabbit mobile unsere Ideen zum Beispiel meist schon als Vorbereitung auf einen Workshop oder Präsentationstermin in einen interaktiven Klickdummy. Das ermöglicht es uns, unsere Ideen im Termin live zu zeigen, gemeinsam mit dem Kunden einmal durchzuspielen und auch direktes Feedback einzuholen. Das macht allen Beteiligten Spaß und begeistert deutlich mehr als viele Seiten Text. 
Wer es jedoch noch etwas “sexier” mag, der sollte vielleicht einmal einen Blick auf die Möglichkeiten von Augmented Reality werfen. Diese Technologie ist deutlich mehr als eine schicke Spielerei. Über Ihr Smart Device lassen sich virtuelle Gegenstände nicht nur in den realen Raum projizieren, sondern mittlerweile sogar mit dem Gegenüber teilen, so dass beide “Ihre Sicht” auf den Gegenstand haben und ihn virtuell bearbeiten können.

Beispiel Point of Sale: In einen echten Supermarkt können per Fingertipp virtuelle, dreidimensionale Displays platziert werden und der optimale Aufbau bereits diskutiert werden, bevor die Ware überhaupt da ist. (Konzeptstudie, Copyright: rabbit mobile GmbH)

4 Moderne Webtechnologien statt Powerpoint. Vor allem bei Präsentationen, die regelmäßig und in unterschiedlichen Situationen gehalten werden, ist es eine Überlegung wert, diese nicht klassisch als Powerpoint, sondern über moderne Webtechnologien wie HTML, Javascript und CSS zu realisieren. Dadurch ergeben sich eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • Responsive Entwicklung ermöglichen Präsentationen auf allen modernen Internetdevices — vom Smartphone bis zum Desktoprechner
  • Über Trackingtechnologien kann die Nutzung untersucht und Schwachstellen oder besonders gut funktionierende Elemente aufgedeckt und zur weiteren Verbesserung genutzt werden
  • HTML5 bietet eine erheblich größere Bandbreite an interaktiven Möglichkeiten als die klassische Präsentation
  • Präsentationen können durch die native Einbindung auf Websites einfach zweitverwertet werden
  • Die Nachpflege gestaltet sich vor allem für Marketingfreunde deutlich komfortabler: Statt eine komplette Präsentation per Mail zu verschicken und dann nie wieder zu erfahren, was damit geschieht, wird einfach eine schlanke URL versendet, deren Nutzung dann getrackt werden kann.

5 Und last but not least: Begeisterung teilen. Eine Präsentation wird erst dann „gut“, wenn man das Gefühl hat, der Redner weiß wovon er spricht und liebt es. Interaktionen, Mitbringsel und Animationen bringen nichts, wenn der Vortragende nicht selbst davon begeistert ist, was er da gerade zeigt. Wecken Sie Enthusiasmus bei Ihren Kunden dadurch, dass Sie selbst enthusiastisch sind. Das geht nur, wenn man von seinen vorgetragenen Ideen überzeugt ist. Sollten Sie das nicht sein, dann sollten Sie die Ideen nicht präsentieren. Übrigens: auch Humor ist in einer Präsentation erlaubt.


Ramona Peters ist Projektmanagerin bei rabbit mobile, einer Agentur für die Entwicklung digitaler Businessanwendungen mit Mobile-First-Ansatz.
rabbit mobile unterstützt seine Kunden von konzeptionell-strategischen Vorüberlegungen bis hin zur Realisierung und Pflege laufender Anwendungen, sowie deren Integration in eine bestehende Systemlandschaft.

Sie erreichen Ramona Peters hier auf Xing, hier auf LinkedIn oder:
via E-Mail: r.peters@rabbit-mobile.de
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