Der Businessplan für Ihre App

Identifizieren Sie den Mehrwert Ihrer App für eine verlässliche Kosten-Nutzen-Planung

Zu Beginn eines App-Projekts geht es meist viel um Preise und das entsprechende Setup eines Entwicklungsplans. Wir beobachten außerdem häufig, dass bei der Ideenentwicklung einer App wild Ideen aus allen möglichen Richtungen zusammen geschmissen und diskutiert werden, noch bevor eine echte und fundierte Kosten-Nutzen-Rechnung besteht. Aber bevor Geld, Zeit und Arbeit in die Erstellung einer App investiert werden, ist es ganz sinnvoll, einmal zu überprüfen, ob der Aufwand überhaupt in einem sinnvollen Verhältnis zum zu erwartenden Ergebnis steht. Hierbei geben wir Ihnen mit unserem Mobile App Canvas Hilfestellung.

Die Mobile App Canvas zur gemeinsamen Erarbeitung und Prüfung Ihrer App-Idee

Wenn Unternehmen gegründet werden, wird in den meisten Fällen ein Businessplan erstellt. Dies soll verhindern, dass in der Realität hinterher teure Fehler gemacht werden, die einem bei einer ehrlichen Planung und Abwägung von Nutzen und Kosten auch schon früher hätten auffallen können.

Doch Businesspläne haben einen Nachteil: Sie sind schrecklich unhandlich. Oft sind es seitenlange Dokumente, in denen eine Idee beschrieben, das Marktpotenzial dargestellt wird, Investitionsvolumina berechnet, Zeitpläne erstellt werden, und so weiter. Für eine zielführende, gemeinsame Erarbeitung einer skizzenhaften App-Idee, die jeder Teilnehmer mitgestalten kann, ist der klassische Businessplan daher aus unserer Sicht kaum geeignet.

Die Mobile App Canvas ist eine Anpassung der Business Model Canvas von Alexander Osterwalder und Yves Pigneur, und basiert auf demselben Prinzip — nur exakt angepasst auf die Fragestellungen, die bei der Kreation mobiler Apps eine Rolle spielen. Darüber hinaus ist sie kompakt, leicht verständlich und perfekt in Teamarbeit nutzbar.

Hier geht es zu einem hochauflösenden PDF der Mobile App Canvas zum Download.

Die Canvas hat gegenüber dem Businessplan den unschlagbaren Vorteil, alle Ideen, Kosten, Zielgruppen, etc. auf einen Blick als “großes Ganzes” abzubilden. Diskussionen über App-Konzepte werden so deutlich besser von allen Teilnehmern verstanden, und durch alle Teilnehmer ergänzt. Außerdem werden in ihr Ideen schnell “durchgetestet” und ein viel höherer, kreativer Durchsatz erreicht.

Am Ende jeder Diskussion können Sie mit der Mobile App Canvas überprüfen, ob die erwarteten Vorteile und der generierte Wert einer besprochenen Idee in einem guten Verhältnis stehen und ob sich ein Investment wahrscheinlich eher lohnt oder eher nicht.

Die Mobile App Canvas besteht aus 9 Feldern, die sich alle mit unterschiedlichen, aber voneinander abhängigen Teilaspekten einer App und ihrer erfolgreichen Einführung beschäftigen. Im Team werden mit Hilfe von Klebezetteln alle Felder ausgefüllt und so überprüft, wo noch Lücken in der Planung bestehen oder an welchen Stellen eine Idee (noch) keinen Sinn ergibt.

Die neun Felder der Mobile App Canvas und die damit verbundenen Fragestellungen:

  1. Nutzersegmente: Für wen schöpfen wir Wert mit der App? Wer sind unsere wichtigsten Nutzer?
  2. Wertschöpfung: Welchen Wert bieten wir den jeweiligen Nutzersegmenten? Welche der Probleme unserer Nutzer werden mit der App gelöst? Welche Bedürfnisse der einzelnen Nutzersegmente werden mit der App erfüllt? Welche Produkt- und Dienstleistungspakete bieten wir jedem Nutzersegment an?
  3. Kontaktkanäle: Über welche Kanäle wollen unsere Nutzersegmente jeweils erreicht werden? Wie transportieren wir den definierten Wert über diese Kanäle? Wie erreichen wir sie aktuell? Wie sind unsere Kanäle integriert? Welche Kanäle funktionieren am besten?
  4. Beziehung zum Nutzer: Welche Art von Beziehung erwartet jedes unserer Kundensegmente von uns? Welche haben wir eingerichtet? Wie sind sie in unser übriges Geschäftsmodell integriert? Wie kostenintensiv sind sie? (Beispiele: direkte Ansprechpartner, Chats, …)
  5. Generierter Wert für unser Unternehmen: Zahlen die Nutzer für die App oder bestimmte Funktionen Geld? Wofür und wie viel sind sie zu zahlen bereit? Wofür zahlen sie schon jetzt? Welcher Wert entsteht, ohne, dass die App-Nutzer dafür zahlen? Wo kommt er her und wie lässt er sich möglichst exakt beziffern? Wie würden sie gerne bezahlen? Wie viel trägt jede Einnahmequelle zum Gesamtumsatz bei?
  6. Schlüsselpartner: Wer sind unsere Schlüsselpartner (z.B.: Entwickler, Distributoren, Lieferanten, Investoren, …)? Welche Schlüsselressourcen beziehen wir von diesen Partnern? Welche Schlüsselaktivitäten üben diese Partner aus?
  7. Schlüsselressourcen: Welche Schlüsselressourcen erfordert unsere App und der versprochene Wert für den Nutzer? Welche Ressourcen werden gebraucht, um den Wert tatsächlich zu generieren, zu liefern und zu halten? Mitarbeiter? Dienstleister? Infrastruktur?
  8. Schlüsselaktivitäten: Welche Schlüsselaktivitäten erfordert unsere App? Sind diese Aktivitäten neu? Müssen sie gelernt/geschult werden?
  9. Kostenstruktur: Welche sind die wichtigsten mit unserem App-Projekt verbundenen Kosten? Welche Schlüsselaktivitäten und -ressourcen sind am teuersten? Welche bieten das beste Kosten-/Wertschöpfungsverhältnis, welche das schlechteste? Wie kann diese Kostenstruktur verbessert werden?

Durch Beantwortung dieser Fragen stellen Sie sicher, den geplanten Nutzen und die durch die App entstehenden Aufwände sichtbar zu machen und einander gegenüberzustellen. Ist der Nutzen erst einmal klar definiert, lässt sich auch absehen, ob die App das Potenzial zum Erfolg hat und wieviel dieser Erfolg Ihrem Unternehmen in Form eines zu investierenden Budgets wert ist.

Unser Mobile App Canvas erklärt Tim Wiengarten außerdem in diesem Video ausführlich.

Wir empfehlen Ihnen, bei der Diskussion und Entwicklung Ihrer App-Idee unsere Mobile App Canvas einmal auszuprobieren und wünschen hierbei viel Erfolg!



Ramona Peters ist Projektmanagerin bei rabbit mobile, einer Agentur für die Entwicklung digitaler Businessanwendungen mit Mobile-First-Ansatz.
rabbit mobile unterstützt seine Kunden von konzeptionell-strategischen Vorüberlegungen bis hin zur Realisierung und Pflege laufender Anwendungen, sowie deren Integration in eine bestehende Systemlandschaft.

Sie erreichen Ramona Peters hier auf Xing, hier auf LinkedIn oder:
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