Fünf Dinge, die die Digitalisierungs-Vorreiter besser machen als andere

Ihr Unternehmen will digitalisieren? Aber wo fängt man an? Wir haben 5 praxisnahe Tipps für Sie!

Aus allen Richtungen wird “Digitalisierung” gerufen, täglich gibt es neue Artikel und Nachrichten zu diesem Thema, alle großen und auch kleinen Unternehmen haben es sich schon auf die Fahne geschrieben. All Ihre Kollegen und Vorgesetzten reden davon, es steht auf der Agenda aller großen Konferenzen und Messen. Doch wenn man genau hinsieht, haben es bisher nur die wenigsten umgesetzt oder überhaupt damit angefangen ihre Prozesse oder Unternehmen zu digitalisieren.

Wir haben das Gefühl, keiner weiß so recht was Digitalisierung überhaupt ist und wo man damit anfängt. Bis auf wenige große Vorreiter wie Google oder Netflix, die scheinbar den magischen Dreh raushaben und alle anderen weit hinter sich lassen. Wie machen die das?

Wir können Sie beruhigen: Es wird überall nur mit Wasser gekocht. Aber es gibt fünf Dinge, die die Digitalisierungs-Vorreiter besser machen als Sie und alle anderen:

1. Digitalisierung ist kein Ziel, sondern ein Mindset.

Es wird nicht einen Stichtag geben, an dem das Ziel erreicht und Ihr Unternehmen digitalisiert ist. Aus diesem Grund müssen Unternehmen Digitalisierung nicht als Ziel, sondern als eine Grundhaltung begreifen. Jeden Tag verändern sich die technischen Möglichkeiten, die Wirtschaft, das Verhalten und die Bedürfnisse der Kunden. Es bleibt also nichts anderes übrig, als sich jeden Tag zu verbessern und jeden Tag nachzujustieren. Digitalisierung bedeutet, diese Herausforderung zu verstehen und anzunehmen.

2. Starten Sie dort, wo Sie gerade sind.

Jeder tut das. Jede Situation ist anders und man lässt sich allzu leicht von glatt gebügelten PR-Meldungen blenden, die so tun, als sei dieses oder jenes Unternehmen über Nacht zum Star der Digitalisierung geworden. Es gibt ganz sicher viele Unternehmen, die bereits sehr weit sind. Aber es gibt nicht das eine perfekte Ziel und das eine perfekte Vorgehen. Und die Unternehmen, die heute als Musterbeispiele gelten haben alle einen langen Weg hinter sich. Also versuchen Sie nicht allzu sehr, Richtung Tesla oder Google zu schielen und diese Firmen in ihren einzelnen Maßnahmen zu kopieren. Betrachten Sie deren Mindset und übertragen Sie das auf Ihr Geschäft und starten Sie dort, wo Sie jetzt gerade stehen. Und dann finden Sie Ihren eigenen Weg.

3. Kratzen Sie dort, wo es juckt!

Manchmal verrennt man sich zwischen den fast täglich neuen Möglichkeiten. Also schadet es nicht, sich immer wieder das Warum der ganzen Angelegenheit zu verdeutlichen. 
Die Digitalisierung soll Ihnen, Ihrem Unternehmen und Ihren Kunden helfen Prozesse einfacher und effizienter durchzuführen.
Also fragen und diskutieren Sie mit unterschiedlichen Abteilungen, mit unterschiedlichen Mitarbeitern und Kunden und klären Sie:

a) Wo Sie jetzt gerade aus der Sicht jedes einzelnen stehen,

b) welche Prozesse schon gut laufen und wo es besser laufen könnte

c) Was jeder für Erwartungen an eine erfolgreiche Digitalisierung hat

d) Welche Chancen jeder darin sieht aber auch, welche Risiken und Konfliktpotenziale und

e) An welchem Punkt in der Wertschöpfungskette in diesem Moment das größte, digitale Potenzial für Sie liegt — denn an diesem Punkt sollten Sie anfangen, Dinge zu verbessern.

4. Lassen Sie sich nicht von Trends verrückt machen!

Ob es nun Beacons sind, Virtual Reality, künstliche Intelligenz oder Blockchain — beim Hype um manche Themen kann man schnell das Gefühl bekommen, als müsse man unbedingt dabei sein, weil man sonst gleich wieder abgehängt wird. Sie haben aber deutlich mehr davon, ein solides und durchdachtes Konzept zu erarbeiten, das mit Ihrem Unternehmen im Fokus entstanden ist. Die Technologien, die Sie dafür nutzen, ergeben sich dann meistens von selbst.

5. Fangen Sie an, umzusetzen und bleiben Sie nicht in der ewigen Planungsschleife stecken!

Es bringt nichts, in endlosen Sitzungen 10-Jahres-Pläne bis ins Feinste zu optimieren und dann erst in neun Jahren mal mit der Umsetzung zu beginnen! Klar, es werden Fehler passieren. Aber wo gehobelt wird, da fallen nun mal Späne. Und der größte Fehler, den Sie aus unserer Sicht machen können ist der, aus Angst vor Fehlern gar nicht erst zu starten.


Schauen Sie das Video mit unseren 5 Tipps zur Digitalisierung auf Youtube


Wir hoffen, diese 5 Tipps nehmen Ihnen etwas die Angst vor der Digitalisierung und helfen Ihnen durchzustarten. Wir wünschen Ihnen einen guten Start und viel Erfolg!

Schreiben Sie gerne in die Kommentare, wie Digitalisierung in Ihrem Unternehmen aussieht und welche Herausforderungen Sie haben. Oder welche Themen Sie noch interessieren würden.


Ramona Peters ist Projektmanagerin bei rabbit mobile, einer Agentur für die Entwicklung digitaler Businessanwendungen mit Mobile-First-Ansatz.
rabbit mobile unterstützt seine Kunden von konzeptionell-strategischen Vorüberlegungen bis hin zur Realisierung und Pflege laufender Anwendungen, sowie deren Integration in eine bestehende Systemlandschaft.

Sie erreichen Ramona Peters hier auf Xing, hier auf LinkedIn oder:
via E-Mail: r.peters@rabbit-mobile.de
via Telefon: +49 69 256288–244