Der Performance-Booster schlechthin? So funktioniert Google Ads

Der Suchschlitz von Google wird immer begehrter, der Kampf um die oberen Plätze in den Suchergebnissen immer umkämpfter. Mithilfe von Google Ads (ehemals Google AdWords) können Unternehmen genau dort landen — und doch kann sich einer der beliebtesten Onlinemarketing-Kanäle als zweischneidiges Schwert erweisen.

Die Stärken und Schwächen von Google Ads

Bevor man auch nur einen einzelnen Euro in eine Ads-Kampagne investiert, ist es ratsame, die Stärken und Schwächen dieses mächtigen Systems zu kennen. Auf der einen Seite erfordert Ads eine signifikante und kontinuierliche Investition, für die jede Impression oder jeder Klick bezahlt wird. Es ist in der Regel kein kosteneffizientes Werkzeug für die Markenbekanntheit. Hinzu kommt, dass die Markenbekanntheit auf der Ads-Plattform nur schwer messbar ist.

Doch die Plattform eignet sich hervorragend für sehr zielgerichtete, messbare und schnelle Ergebnisse, die sich gut für die Leadgenerierung und Absätze eignen. Wer das System versteht, steigert seine digitale Performance deutlich und erzielt eindrucksvolle ROIs (Return on Investments). ROIs von 300% sind nichts Ungewöhnliches, gewiefte Online-Marketer erhalten aus dem Einsatz in Ads teilweise sogar das neunfache wieder zurück. Kurzum: Wer auf der Suche nach performanten digitalen Marketingkanälen ist, kommt an Google Ads nicht vorbei.

1. Was ist Google Ads?

Google Ads lässt sich dem Suchmaschinenmarketing (SEM) bzw. der Suchmaschinenwerbung (SEA) zuordnen und bietet Werbetreibenden die Möglichkeit, gegen Geld auf besonderen Positionen der SERPs (Ergebnissseiten von Google-Suchen) zu landen. Das kann entweder im unteren, rechten oder im hochbeliebten oberen Bereich der ersten Ergebnissseite der Fall sein.

2. Wie funktioniert Google Ads?

Prinzipiell funktioniert Google Ads wie eine Auktion, bei der Geld für Klicks geboten werden. In diesem Fall gewinnt aber nicht immer das höchste Gebot, da Google zusätzlich den sogenannten Qualitätsfaktor in Betrachtung zieht, um dem Nutzer immer das beste Erlebnis anzuzeigen. Der Qualitätsfaktor ist eine Schätzung der Qualität aus der Kombination der Relevanz der Anzeige, der erwarteten Click-Through-Rate (CTR) und der Nutzererfahrung der angegebenen Zielseite. Qualitativ hochwertigere Anzeigen sind meist mit geringeren Kosten und einer höheren Anzeigenposition verbunden.

3. Was sollte ich bei Google Ads beachten?

Zunächst einmal ist beim Start mit GoogleAds Geduld gefragt, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Zum Start gebe ich Dir deshalb drei nützliche Regeln mit auf den Weg:

  1. Beachte deine Ausgaben: Zum Start werden deine Anzeigen höchstwahrscheinlich noch nicht zu Höchstleistungen fähig sein. Setze dir deshalb anfangs ein niedriges Budget (z.B. 25€ oder 50€) und versuche, das System GoogleAds zu verstehen.
  2. Einfachheit ist meistens besser: Google Ads ist sehr komplex und kann angesichts der zig Einstellungsmöglichkeiten und Anzeigen-Variationen auch verwirrend sein. Starte mit den Basics, kreiere eine einfache und unkomplizierte Kampagne, beobachte die ersten Ergebnisse und taste Dich Schritt für Schritt weiter.
  3. Sei geduldig: 99% aller Nutzer erwarten sofortige Erfolge und ROIs. So leicht und schnell geht es dann doch nicht, sodass sie die Segel streichen und das Geld in den Sand gesetzt haben. Sei geduldig und gib nicht zu früh auf, Du wirst bald Fortschritte machen.