Remote first: Kellerkinder Toolset

Wir bei den Kellerkindern haben uns als Remote-first-Company gegründet: Die Arbeit im Büro und zu festen Arbeitszeiten sind für uns eine Option, jedoch kein Muss. Um als Firma überleben zu können ist es dennoch unabdingbar ein gut funktionierendes Set als Tools zu haben.

Wichtig: Ich gehe an der Stelle zunächst nur auf allgemeine Tools ein. Gruppen-spezifische Software wie PHPStorm für Entwickler folgen in einem späteren Post ;-)

Chat: Slack

Unsere Kommunikation findet vordergründig via Slack statt. Wir gehen aktuell mehr und mehr dazu über auch Kunden innerhalb unserer Projekte in Slack zu integrieren, wenngleich dies bisher nur ein Test mit ausgewählten ist.

Dadurch, dass ein Teil der Belegschaft ausschließlich Remote arbeitet ist Slack für uns das Zentrum unserer Firma geworden: “Moin moin” oder “afk… re” in unserem #general-Raum ist genauso selbstverständlich wie Youtube-Links, Giffy-Images oder “Bullshit” in unserem #random-Channel.

Videokonferenzen: Zoom.us

Nachdem wir mit join.me, Google Hangouts und dem klassischen Skype diverse Experimente gemacht haben, sind wir aufgrund des Handbuchs von GitLab auf zoom.us aufmerksam geworden und haben es lieben gelernt. Durch internationale Einwahlnummern haben wir zoom inzwischen firmenweit im Einsatz und nutzen es auch für Telefonkonferenzen mit unseren Kunden.

In einer Firmenkonstellation in der das “Sich Real Sehen” nur unregelmäßig stattfinden kann ist es zudem wichtig, nicht nur Kontakt via Telefon zu haben, sondern sich auch regelmäßig zu sehen. Wir nutzen zoom daher auch für unser tägliches Daily, das immer via Videokonferenz und immer um 11:45 Uhr MEZ stattfindet.

Ticket-System/Wiki: JIRA/Confluence

Dass ein Ticket-System notwendig ist, stand außer Frage. Wir haben aufgrund unseres Beginns als Kellerkinder im Jahr 2016 und den begrenzten, finanziellen Möglichkeiten, zunächst Redmine im Einsatz gehabt. Durch diverse Kundenwünsche und auch interne Evaluation haben wir im März 2017 auf JIRA gewechselt und in diesem Zusammenhang auch Confluence als Wiki eingeführt in dem wichtige Infos wie Server-Landschaft oder auch unser Daily protokolliert werden.

Telefonanlage: 3cx

Auch als reines IT-Unternehmen müssen wir mit unseren Kunden telefonieren und angerufen werden können. Für Konferenzen oder Schulterblicke/Jour Fixes mit unseren Kunden nutzen wir, wie oben geschrieben, zoom.us. Für die reine VoIP-Telefonie sind wir auf der Kombination einer selbstgehosteten 3cx-Telefonanlage und Easybell als VoIP-Anbieter hängengeblieben. Anbieter wie Sipgate und Placetel sind ebenso etabliert am Markt, jedoch haben wir uns aufgrund der Preisstruktur (Sipgate) bzw. Verbindungsqualität und Ausfallhöhe (Placetel) gegen die beiden Anbieter entschieden.

Mail/Calendar: G Suite

Für unseren gesamten Mailverkehr haben wir uns für Gmail bzw. die Google Suite entschieden. Via Google Drive sharen wir unsere firmeninternen Dateien, Google Calendar kümmert sich darum, dass wir Termine nicht “verschwitzen” ;-)

Computer: Macbooks/macOS

Da wir für die Entwicklung immer auf Vagrant bzw. neuerdings auf Docker-Container setzen und hier ein funktionierendes Toolset entwickelt haben, erhält jeder Mitarbeiter stets ein Macbook Pro (Entwickler) bzw. Macbook (Projekt-Manager, Management), jeweils mit macOS als Betriebssystem. Einzig das Office-Management ist auf einem Lenovo-Thinkpad mit Windows 10 unterwegs, was darauf zurückzuführen ist, dass wichtige Office-Software nur unter Windows 10 lauffähig ist.

Dokumentenmanagement: Amagno

Als Remote-First-Company ist es wichtig, dass auch Verträge und Rechnungen jederzeit von überall einsehbar sind. Wir haben uns deshalb nach einer längeren Evaluierungsphase (~sechs Monate) für Amagno entschieden. Bis auf den Umstand, dass die Software nur für Windows verfügbar ist (deshalb Lenovo im Office-Management bzw. Parallels auf dem Mac) konnten wir keine Software finden, die unseren Ansprüchen so entsprochen hat.