“Rollen” als Freizeitbeschäftigung

In den letzten Artikeln, habe ich versucht, mein Studium möglichst bezüglich des Inhaltes zu beschreiben. Nun möchte ich Euch in den nächsten zwei Artikeln einen völlig anderen Aspekt des Studiums näher bringen. Der Unialltag kann anstrengend und stressig sein und nicht immer bereitet das Lösen von Rechenaufgaben, das Schreiben von Protokollen, das Nacharbeiten von Vorlesungen usw. Spaß.

Ich brauche nicht nur deshalb einen Ausgleich zum Alltag. Weil ich in der Uni häufig entweder am Computer oder in den Vorlesungen sitze, brauche ich vor allem eines: Bewegung.

Mein ehemaliger Maphy-Tutor hat mich auf den Geschmack von Skateboarden gebracht. Er hat mir eines seiner Boards geschenkt und jetzt versuche ich, mich regelmäßig mit ihm und einigen meiner Kommillitonen im Skatepark an der Sparkassen Arena des Basketballbundesligisten BG Göttingen zu treffen.

Meine Skateboards.

Skateboarden bietet eine sehr reizvolle Abwechslung zum Alltag. Es ist sowohl körperlich anstrengend als auch koordinativ anspruchsvoll und ich treffe Freunde, die ich fernab der Uni selten sehe. Wenn ich den ganzen Tag in der Uni bin und über physikalische und mathematische Probleme nachdenke, dann ist das, wie Ihr Euch vorstellen könnt, sehr kopflastig. Vor allem weil ich schnell unkonzentriert werde, ist körperliche Anstrengung genau das Richtige für mich, um den Kopf frei zu bekommen. Beim Skateboarden kann ich meinen Kopf abschalten und mich voll und ganz darauf konzentrieren, den nächsten Skatetrick zu üben. Es kommt vor allem darauf an, dass man sehr viel übt, deshalb versuche ich, mindestens ein Mal die Woche “Rollen” zu gehen.

Beim Skaten fühle ich mich frei und wenn ich im “flow” bin und vieles gelingt, fühlt es sich einfach richtig an. Ein ähnliches, jedoch noch stärkeres Gefühl habe ich beim Snowboarden. Im Grunde genommen ist es von den Bewegungsabläufen sehr ähnlich, nur, dass man beim Snowboarden meist weicher fällt und das Board an den Füßen fest ist.

Strahlende Sonne und leerer Skatepark. Ein typischer Dienstag Vormittag.

Von zu Hause aus fahre ich ungefähr zehn Minuten mit dem Fahrrad zum Skatepark. Meistens bleibe ich dann für zwei bis drei Stunden und fahre dann guten Gemüts nach Hause. Vormittags ist die beste Zeit, um zu skaten, denn dann ist der Skatepark so gut wie leer und es ist genug Platz zum Üben, wenn etwas Neues ausprobiert werden soll.

Der Reiz am Skateboarden ist definitiv die sportliche Herausforderung. Die Verbindung von Geschwindigkeit, Gleichgewicht, Koordination und Spaß ist für mich unersetzlich und hat bereits einen festen Platz in meiner Woche gefunden. Wenn Ihr mehr über den Skatepark erfahren möchtet, dann benutzt den unten angegebenen Link.

Bis Bald, Aaron


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