7 Insights: So streamt Deutschland 📺 👀

Wir haben 545 Menschen nach ihren Streaming-Gewohnheiten gefragt und teilen hier die Ergebnisse mit dir. Spoiler-Warnung: Die Deutschen fühlen sich 📼 gut versorgt, aber es gibt noch viel zu tun — vor, während und nach dem Streaming.

David von Shelfd
Jun 12, 2018 · 5 min read

Zur Hälfte unseres Aufenthalts im Media Lab Bayern wollten wir im März 2018 von unseren Nutzern wissen, welche Streaming-Dienste sie nutzen, was ihnen an diesen gefällt bzw. missfällt und wie lange sie zum Entscheiden benötigen, was sie als nächstes schauen wollen. Hier tragen wir die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.

Wichtiger Hinweis: Die Befragung ist nicht repräsentativ und diente allein dem Zweck unser Produkt Shelfd.com zu verbessern.


① Eigentlich reichen 📲 fünf Plattformen

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② Streamen heißt leihen, nicht kaufen 🛒

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③ Was gefällt ❤️: Vielfalt und Unabhängigkeit

76% aller Teilnehmer haben bei dieser optionalen Frage eine Antwort abgegeben. Neben dem verfügbaren Angebot (1/3) und der zeitlichen und räumlichen Unabhängigkeit (1/5) schätzen die Teilnehmer besonders technische Features wie Apps auf allen Plattformen, die gute Qualität von Bild und Ton, verfügbare Sprachfassungen und die Möglichkeit Inhalte später fortsetzen zu können. All diese Dinge werden demnach keineswegs als selbstverständlich wahrgenommen, sondern als wichtiger Teil des Wertangebotes.

Es überrascht dagegen, dass so viele Nutzer die einfache Preisgestaltung der Anbieter positiv hervorheben. Mit all diesen Punkten scheinen die Dienste vieles richtig zu machen — aber noch nicht alles. Es fällt auf, dass einige Punkte nicht sehr häufig positiv im Gedächtnis bleiben. Dazu zählen etwa die Qualität der Inhalte, sowie Personalisierung und Kuration.

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④ Was missfällt 🙄: Einseitigkeit und Handhabung

Als stärkste Mängel werden die einseitige Auswahl bei Diensten und die komplizierte Handhabung genannt. Die geringe Vielfalt führt dazu, dass die Teilnehmer dazu gezwungen sind mehrere Dienste nutzen zu müssen. Die ungenügende Usability wiederum führt zu Frustration im Umgang mit den Plattformen. Aufgrund der kurzen Verfügbarkeit bekommen die Teilnehmer zusätzlich das Gefühl nie alles mitbekommen zu haben.

Ebenfalls im Gedächtnis bleiben Dienste für ihre fehlerhafte Technik (Ladezeiten, Stabilität), fehlende Features (Originalton, Untertitel, Filter), ihre Preisstrukturen (erzwungene Bindung, das Verleiten zum Ausgeben von Extra-Geld), störende Werbung (wenn erzwungen, Eigenwerbung), eine ungenügende Personalisierung und qualitativ schlechte Inhalte.

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⑤ 🙋‍♀️ Wunsch nach Empfehlungen

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⑥ Keine Lust auf ⏳ langes Suchen

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⑦ Nach dem Schauen wird recherchiert 🔍

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