Ein Plädoyer für DIY-Werbung

Als Startup haben wir uns lange (und aus guten Gründen) gegen Bannerwerbung gesträubt. Dann haben wir einen Weg gefunden, wie es doch funktionieren kann: Wir kümmern uns einfach selbst um alles!

David von Shelfd
Mar 19 · 4 min read
Die erste Kampagne auf Shelfd stammt von Viva con Agua (online vom 18. bis 24.03.2019)

Nutzer wollen keine nervige Werbung

Jeder kennt Websites, die vor lauter Anzeigen-Wirrwarr regelrecht zusammenschrumpfen und dem eigentlichen Content immer weniger Platz einräumen. Das ist alles andere als nutzerfreundlich und führte zum Siegeszug von Adblockern. Im selben Atemzug sind Regeln für Acceptable Ads entstanden, die ein störungsfreies Web sicherstellen sollen.

  1. Wir bestehen bei allen Kampagnen auf unterhaltsame und informative Mehrwerte fernab von klassischen Verkaufsangeboten.
  2. Alle Anzeigenformate müssen in verschiedenen Versionen angelegt werden, um eine möglichst große Abwechslung beim Reload zu gewährleisten.
  3. Alle Nutzer sehen die selbe Werbung — ohne Tracking.

Marken wollen zu Lovebrands werden

In Zeiten von eingeschränkten Kundenzugängen auf Social-Plattformen müssen Marken neue Wege beim Marketing gehen. Indie-Publisher wie Shelfd sind die perfekte Ergänzung zur klassischen Kreativ-Kamapgne, denn wir sprechen mit unserem Angebot eine ganz bestimmte Gruppe von Menschen an. In unserem Fall ist es die Generation Netflix, die hinter den werbefreien Schranken von Abo-Diensten wie Netflix oder auch in den öffentlich-rechtlichen Mediatheken nicht länger angesprochen werden können.

Besonderheit: In Zeiten von geringer Werbeauslastung stellen wir unsere Reichweite gerne auch dem guten Zweck zur Verfügung und unterstützen so gemeinnützige Vereine und Unternehmen mit großen gesellschaftlichen Ambitionen.

Shelfd-Nutzer können zu jeder Zeit sicher sein, dass wir ihre Bedürfnisse immer an die erste Stelle stellen. Marken profitieren von diesem Handeln durch eine hohe Akzeptanz für unsere Werbeformen. Kurzzeitige Hürden beim Auswahlprozess der richtigen Partner nehmen wir gerne für die langfristige Integrität unserer Plattform in Kauf.


Wir wollen keine Kompromisse

Dass wir als Startup Geld verdienen müssen, um zu überleben, dürfte jedem klar sein. Die Frage war lange Zeit nur: Wer soll bezahlen? Einige Nutzer unterstützen uns bereits durch freiwillige Spenden via Steady bei den Technik-Kosten. Doch ein reines Mitgliedschafts-Modell wollen wir für Shelfd nicht, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Deshalb fiel unser Fokus auf die Vermarktung unserer Reichweite — mit größtem Respekt für die Daten unserer Nutzer.


Zusammenfassung

① Bei DIY-Werbung entsteht eine Win-Win-Situation für alle Parteien. Nur so kann Werbung im Internet noch funktionieren.

② Wir richten lieber ein eigenes Sales-Team ein, als uns durch einen Vermarkter beliebige Anzeigen ausspielen zu lassen.

③ Im direkten Austausch mit Startups und Indie-Publishern können Marken viel kreativere Kampagnen umsetzen, als automatisiert durch Performance-Marketing-Tools.


lovebrand@shelfd.com


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