Produktivität ist kein Zufall, sondern eine Fähigkeit

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Über Produktivität wird viel gesprochen. Von Ratgebern über Webinare, YouTube-Videos und (Medium)Artikel wird das Thema über alle Medien und Kanäle kommuniziert. Die Tipps wiederholen sich oft, manchmal sind jedoch auch neue und spannende Tipps und Methoden dabei.

Trotz dieser Masse an Kommunikation und Content scheint Produktivität jedoch für jeden etwas anderes zu bedeuten. Manchmal scheint es fast ein mythischer Begriff zu sein, für den es keine klare Definition gibt.

In der Wikipedia findet sich folgende Definition:

Im Allgemeinen ist die Produktivität als die Summe von produktiven Maßnahmen der Wirtschaft und Verhaltensweisen in der Regel bezogen auf ein System oder einen Prozess mit Input und Output definiert.

Auf einer persönlichen und individuellen Ebene definiere ich Produktivität anders. Meine Definition ist etwas eigenartig, hat jedoch viel mit Haltung und Wahrnehmung zu tun.

Produktivität ist eine trainier- und lernbare Fähigkeit

Ich habe mir angewöhnt, Produktivität als Fähigkeit zu sehen, die ich lernen und trainieren kann. Der Grund dafür:

Produktivität besteht aus vielen Facetten, ist jedoch definitiv kein Zufall. Du kannst an vielen Stellschrauben drehen, um produktiver zu werden. Um besser zu werden, hilft Training.

Egal ob es um bessere Methoden, andere Tools, Zeiteinteilung, Arbeitsorganisation oder andere Faktoren geht: All diese Facetten kannst du, eine nach der anderen, beeinflussen, verbessern und optimieren.

Das ist kein Plädoyer für den viel zu oft spürbaren Optimierungswahn. Ich bin der Überzeugung, dass man nicht alles optimieren muss und nicht jede letzte Minute produktiv nutzen muss, wenn man nicht entsprechende Ambitionen hat.

Es ist jedoch ein Plädoyer dafür, Produktivität als Fähigkeit zu sehen, die du verbessern kannst — wenn du willst.

Bin ich schon so produktiv wie ich mir das wünsche? Nein, keinesfalls. Meine Ambitionen sind jedoch auch entsprechend hoch, was mir noch viel Raum und Optimierungspotenzial für produktiveres Arbeiten lässt.

Kläre für dich, wo deine Ambitionen und Ziele liegen, wie produktiv du dafür sein willst/musst und an welchen Stellschrauben du drehen kannst, um dein Fähigkeit der Produktivität zu verbessern.

Was hältst Du von dieser Betrachtung der Produktivität?

P.S.: Wenn du mehr über mich und meine Arbeit wissen willst, bitte hier entlang. Und über meinen etwas anderen Karrierebegriff kannst du mehr auf der Lebenskarriere lesen, wenn du willst.