Geschichten und ihre Wirkung

Stämpfli AG
Nov 13 · 3 min read

Dominic Eichenberger, Agenturleiter Kommunikation

Noch so gerne erinnere ich mich an die Zeit, als abends vor dem Schlafengehen meine Mutter zu mir ins Zimmer kam und sich auf die Bettkante setzte. Voller Vorfreude und gespannt wartete ich auf den Moment, in dem sie mein Lieblingsbuch «Die kleine blaue Lokomotive» von Watty Piper aufschlug und die Geschichte der einmaligen Lokomotive zu erzählen begann.

Der Moment voller Aufmerksamkeit, die Minuten, in denen ich gedanklich abschweifte, um mit der blauen Lokomotive auf die Reise zu gehen, wirkten sich auf mein Wohlbefinden aus wie eine Überdosis Baldriantropfen. Nichts stand danach einer entspannten und wohlbehüteten Nacht im Wege. Eine Zeit, die im Rückblick enorm wertvoll war, die heute, dreissig Jahre später, eine andere ist und dennoch Parallelen aufweist.

Es sind nach wie vor die spannenden Geschichten, die bei uns Menschen die Aufmerksamkeit erhöhen. Sei es in Textform, in Bildern oder eben in Bewegtbildern. Und mittendrin steht nach wie vor der Mensch. Geblieben sind die spannenden Geschichten, die uns emotional mit auf die Reise nehmen und uns gleichzeitig auf attraktive Weise Informationen vermitteln, über Hintergründe berichten oder einfach zu neuem Wissen verhelfen. Was sich verändert hat, sind die Beschleunigung und die Vielfalt der Geschichten, die wir täglich auf dem Tablett serviert bekommen und verarbeiten dürfen. Im Vergleich zu früher haben wir die Geschichten omnipräsent in unseren Hosentaschen dabei und können frei wählen, welche uns gerade interessiert. Im Kampf um die Aufmerksamkeit in der Marken- und Produktkommunikation sind wir Konzepter gefordert, eine erfolgreiche und zielorientierte Kommunikation zu entwickeln.

A) Wo liegt die Relevanz der Geschichte?

B) Was sind die zielgruppenspezifischen Mehrwerte, die wir transportieren wollen?

C) Auf welchen Medien erzählen wir die Geschichte?

Dies sind nur einige Fragen, die wir uns in der Konzeptionsphase beschäftigen. Wenn Sie Interesse haben, mehr über unsere Tätigkeit beim Entstehenlassen von Geschichten zu erfahren, laden wir Sie gerne dazu ein.

Impressionen zu Bewegtbildern: www.staempfli.com/video

Referenzbeispiel

Früher schrieb der Autor, Kabarettist und Sprachkünstler Bänz Friedli für die BLS eine Kolumne, die jeweils im Kundenmagazin «gazette» erschien. Das Team von Stämpfli Kommunikation hat dies konzeptionell geändert und geht nun pro Ausgabe mit Bänz in den Zug, in den Bus oder aufs Schiff, so wie beim Beitrag mit dem ehemaligen Fussballtrainer «Pudi Latour».

Bänz und «Pudi Latour» aud der Donna Anna.

Auf dem Schiff «Donna Anna» diskutieren die beiden unter anderem auch über «da Gränni». Der spannende Dialog gibt es hier zu sehen. Viel Spass. #stöpsel-raus

Hanspeter Latour, «Pudi» genannt, ist ein ehemaliger Schweizer Fussballtorwart und Fussballtrainer. Er arbeitete bis 2014 als Fussballexperte beim Schweizer Radio und Fernsehen, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Während seiner sportlichen Karriere spielte Latour als Torwart in verschiedenen Vereinen.
Originalvideo «dä Gränni».

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Kommunikation Mensch zu Mensch

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