Nachhaltigere Versandfolien — Fragen und Antworten

Stämpfli AG
Jul 1 · 2 min read

Anna Lang, Projektleitung Verkauf und Marketing

Seit Langem nutzt Stämpfli ausschliesslich Strom aus Wasserkraft, unsere Fahrzeuge werden mit Biogas betrieben, und FSC-Papier macht 60% unseres gesamten Papierverbrauchs aus. Damit die gedruckten Produkte ausserdem in einer umweltverträglicheren Verpackung verschickt werden können, bietet Stämpfli neu Folien an, bei deren Herstellung verstärkt auf die Herkunft der Rohmaterialien geachtet wurde. In einem Interview haben wir unseren Nachhaltigkeitsexperten Christoph Wiedmer zu den drei Folien «I’m Sustain», «I’m Eco» und «I’m Green» befragt:

Nein, die neuen Folien wurden gründlich auf unseren Maschinen getestet. Zusätzlich wurde ein Probeversand mit der Schweizerischen Post durchgeführt. Die Anforderungen an die Versandhülle (z.B. Schutz des Produktes, Verschliessbarkeit und Reissfestigkeit bei Transport/Lagerung sowie Erkennbarkeit des Produktes) werden erfüllt.

Die stärkenreduzierte «I’m Sustain»-Verpackung punktet mit einer Reduktion von Material. Die Entwicklung dieses Produkts geht kontinuierlich weiter: Ziel ist es, mit reduziertem Folieneinsatz das gleiche Ergebnis zu erhalten.

Besonders ökologisch ist unsere «I’m Eco»-Verpackung aus recycelten Altfolien: Der Recyclinganteil liegt hier bei rund 50%. Die recycelbare Folie kann nach Gebrauch immer wieder dem Kreislauf zugeführt werden. Dies führt zu kleineren Abfallmengen.

Mit unserer dritten Folie bieten wir eine Verpackung aus nachwachsenden Rohstoffen an. Die «I’m Green»-Schutzhülle besteht aus mindestens 50% Zuckerrohr, das zur Zuckergewinnung gepresst wird — das nach der vierten Pressung Übriggebliebene wird zur Folie weiterverarbeitet und reduziert so den Bedarf an fossilen Rohstoffen um die Hälfte.

Zum Schutz des Produktes ist eine Versandhülle sinnvoll. Die Folie verhindert zusätzlich das Herausfallen von Beilagen, und die Adresse kann direkt auf das Material gedruckt werden. Kuverts sind leider keine ratsame Alternative zur Folierung: Ihr Einsatz weist eine um 20% schlechtere Ökobilanz auf und ist teurer.

Die Folien werden zwar ressourcenschonend hergestellt, sind aber noch nicht kompostierbar.


Für weitere Informationen besuchen Sie staempfli.com/folien — hier kann auch die Spezialausgabe zu den Alternativfolien kostenlos bestellt werden.

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Kommunikation Mensch zu Mensch

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