Einfach mal irgendwas machen — umentscheiden, kann ich mich ja immer noch!

Hakan Housein
Jan 31 · 3 min read

Warum diese Einstellung Dinge nicht wirklich einfacher für dich macht und wenig zielführend ist.

Ein Gastbeitrag von Sonja O’Reilly

Persönlichkeitstrainerin und Ratgeberautorin Sonja O’Reilly

Sonja O´Reilly berät Menschen nach dem Schulabschluss zu der Frage, wie es danach beruflich weitergeht. Sie ist ausgebildete Persönlichkeitstrainerin, Ausbilderin und Hochschuldozentin und hat selbst Berufserfahrung im In- und Ausland — drei Jahre davon in den USA. Die Leidenschaft für Sport und Persönlichkeitsentwicklung brachte sie bereits im Alter von 17 Jahren ins Coaching. Mittlerweile hat sie über hunderte Studenten, Azubis, Mentees und Sportler betreut, an mehreren Hochschulen in den USA und Deutschland unterrichtet und zahlreiche Menschen im beruflichen Veränderungsprozess begleitet. Weitere Facts über Sonja, ihren Lebenslauf und ihre Beratung findest du auf ihrer Website.

Das Thema Berufs- und Studienwahl rückt immer näher und du weißt, dass du dich am Ende für irgendetwas entscheiden musst. Vielleicht hast du mehrere Dinge im Kopf, die dich interessieren. BWL? Pädagogik? Eventmanagement? Psychologie? Sport? Vielleicht doch ein Duales Studium? Viele neigen dazu, in dieser Situation vor allem eines zu denken: “Einfach mal irgendwas machen — umentscheiden, kann ich mich ja immer noch!”

Ich möchte dich auf zwei Dinge aufmerksam machen:

  1. Eine neue Wahl wird nach einem Studienabbruch nicht einfacher.
  2. So eine Herangehensweise kann dich auch später nicht zum Ziel führen.

Wenn du bereits Artikel von mir gelesen hast, dann weißt du, dass ich ein großer Fan von Persönlichkeitsanalyse bin und zwar aus einem einfachen Grund: Es ist die einzig sichere Quelle für deine Berufs- und Studienwahl. Wer sich selbst und seine Stärken gut kennt, kann sich leichter entscheiden und mit einer viel höheren Wahrscheinlichkeit die richtige Entscheidung treffen.

Photo by Rochelle Nicole on Unsplash

Wenn du dich nun einfach für “irgendetwas” entscheidest –aus Zeitdruck oder unzureichender Infos- kann es einfach sein, dass es keine gute Wahl war. „Nicht schlimm“ denkst du jetzt, dann mache ich halt später etwas Anderes. Dazu möchte ich dir jetzt keine Angst machen, aber sehr wohl ehrlich mit dir teilen, dass es einen ziemlichen Knacks im Selbstbewusstsein gibt, wenn dir das passiert. Es bringt oft Stress, Ausgaben, Mühe und Zeit mit sich, so eine Entscheidung “rückgängig” machen zu wollen. Und später stehst du dennoch wieder vor der Frage: Was soll ich denn jetzt eigentlich machen?

Du weißt dann zwar ziemlich gut, was du nicht machen möchtest. Im seltensten Fall allerdings zu 100% was es denn nun genau sein soll. Hinzu kommt die psychische Belastung des Versagens, des “es-allen-anderen-erklären-müssen” und des “ich-kann-mir-selbst-nicht-mehr-so-vertrauen”.

Denk daran: Die Entscheidung für einen Studiengang und eine Uni oder Ausbildung kommt erst am Schluss.

Wenn du selbst einmal mehr Infos zur Erstellung eines Persönlichkeitsprofils haben möchtest, kannst du mich gerne anschreiben.

Viele Tipps rund um die Zeit nach dem Abschluss findest du außerdem in meinem Ratgeber “Los geht’s Leben”.

Alles Liebe!

Deine Sonja

Du möchtest mehr Tipps rund um den Start in dein eigenes Leben nach der Schule? Studienwahl? Ausland? Bewerbung? Praktika? Etc.? Locker und knackig geschrieben mit vielen echten Karrierebeispielen und Entscheidungshilfen? Dann schau in Sonjas Buch “Los geht´s, Leben!” — hier kannst du deine gratis Leseprobe downloaden.

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Hakan Housein

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Media scholar. Corporate Communications Manager @ StudyHelp. Passionate about content creation and photography.

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