Jakob Vicari
Jun 26 · 10 min read

Eine unerhörte Frage. Eine neue Rechercheform. Viel Diskussionsbedarf. Wie gelingt Lokaljournalismus als Gespräch? Erfahrungen mit ‘Wem gehört Lüneburg’

von Astrid Csuraji und Jakob Vicari

“Es ist die Pflicht der Journalisten, der Öffentlichkeit zuzuhören, der sie dienen. Es ist ihre Pflicht, journalistischen Mehrwert in das öffentliche Gespräch zu bringen, durch Berichterstattung, Fakten, Erklärung, Kontext, Bildung, Verbindung, Verständnis, Empathie, Aktion, Optionen. Journalismus ist Gespräch. Demokratie ist Gespräch.”

Das schrieb Jeff Jarvis, Professor der City University New York, USA, im Januar 2019 in einem Blogpost. Jarvis war enttäuscht darüber, dass Kollegen der New York Times und von CNN sich von Twitter zurückziehen wollten. Sie sollten bitte Teil des Gesprächs bleiben — Journalismus sei Gespräch.

27.823 Überraschungen

Ungefähr zur gleichen Zeit, als Jarvis seinen Appell verfasst, sitzen wir in einem engen Büro im winterlichen Lüneburg, einer Kleinstadt nahe Hamburg. Es ist Januar 2019. Eingeladen hat Marc Rath, Chefredakteur der Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Anna Paarmann, die junge Lokalredakteurin, Katja Grundmann, zuständig fürs Digitale sowie Justus von Daniels vom Büro Correctiv — gemeinnützige Recherchen für die Gesellschaft. Und wir, Astrid Csuraji und Jakob Vicari, zwei kreative Journalisten und Innovatoren. Mit am Tisch: die Überzeugung, dass es für den Lokaljournalismus noch nicht zu spät ist.

Unsere Plattform: die Landeszeitung aus Lüneburg. Eine typische deutsche Lokalzeitung, die in der ältesten noch in Familienbesitz befindlichen Druckerei der Welt gedruckt wird. 25 Redakteure, eine verkaufte Auflage von 27.823 Exemplaren.

Wie kommt die Zeitung ins Gespräch mit denen, die sie lesen? Und wie mit denen, die sie nicht lesen? Wie erzeugen wir 27.823 Überraschungsmomente?

Journalismus als Gespräch ist ein Erfolgsmodell. Im letzten Jahr kamen bei “Deutschland spricht” von Zeit Online an einem Tag 9.000 Menschen zusammen, die sich mit Menschen anderer politischer Überzeugungen austauschen wollten.

Mit der Bürgerrecherche “Wem gehört die Stadt” hat das Recherchebüro Correctiv einen Bestseller gelandet. Redaktionen in Hamburg, Berlin, Düsseldorf haben das Projekt bereits umgesetzt, aktuell sind Lüneburg, Heidenheim und Minden dabei, andere stehen in den Startlöchern. Die Jury des Grimme Online Awards 2019 lobt: “Wem gehört Hamburg?“ ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie Journalismus im Netz und unter Nutzung digitaler Tools seiner gesellschaftlichen Aufgabe und Verantwortung gerecht werden kann.”

WEM GEHÖRT DIE STADT ist als Daten- und Crowdrecherche rund um den lokalen Wohnungs- und Immobilienmarkt angelegt. Alles über die Idee dahinter steht hier bei Correctiv.

Eine journalistische Frage liegt auf der Straße: Mit Sprühkreide markieren wir den Kampagnenauftakt zu “Wem gehört Lüneburg?” | Bild: Tamme, t/w

Wir haben die Correctiv-Idee weitergedacht. Bürgerrecherche haben wir unser Konzept genannt. Und mit den Bürgern wollen wir ins Gespräch kommen. Journalismus als Gespräch übers Wohnen — wozu das gut sein soll? Inhaltlich ist die Antwort eindeutig: Wohnen ist das drängende Thema in unserer Stadt. Wir glauben, dass darüber besser diskutiert werden kann, wenn der Immobilienmarkt transparenter wird. In Deutschland sind Grundbücher nicht öffentlich, in Lüneburg gibt es nicht mal einen Mietspiegel. Transparenz geht hier also nur, wenn Menschen — Datenbesitzer — freiwillige Angaben machen und uns ihre Daten und Geschichten anvertrauen.

Um die Menschen zu überzeugen, Teil der Recherche zu werden, müssen wir raus aus der Redaktion, rein in den Park. Weg vom Schreibtisch, ran an die Gartenzäune. Jeff Jarvis hat Recht: Journalismus ist Gespräch. Und das findet in Lüneburg nicht auf Twitter statt, sondern auf dem Marktplatz. In den Cafés. Bei der persönlichen Begegnung.

Das Redaktionsgebäude als Plakatfläche: einfach und wirkungsvoll | Bild: Vicari

Gespräch ist das Band zwischen einem Medienhaus und seinem Publikum, das nicht länger nur lesen, hören, zuschauen will. Sondern mitmachen, teilhaben und gefragt werden will. Wem gehört unsere Stadt? Gemeinsam finden wir es raus — das ist unser Versprechen. Und kein leichtes Unterfangen. Wie wir feststellen werden.

Wer bei WEM GEHÖRT LÜNEBURG mitmachen will, muss einen Fragebogen ausfüllen und seinen Mietvertrag oder einen Grundbucheintrag als Nachweis online hochladen. Das erinnert ein bisschen an die Aktion “Deutschland sucht den Impfpass”. Es ist schwierig, wirklich schwierig, Menschen zum Mitmachen zu bewegen. Besonders, wenn es um Daten “ins Netz stellen” geht. Ein Mietvertrag ist kein Selfie-Motiv. Der datensparsame Mieter hält seine Angaben lieber geheim.

Chefredakteur Marc Rath kommt ohne Umwege ins Gespräch | Bild: Vicari

Recherche schmackhaft machen

Wir müssen also ins Gespräch kommen — aber wie? Unsere leckerste Lösung schmeckt nach Blaubeeren: Es sind handgemachte Bonbons aus dem Laden nebenan. Die “Boinschn”, wie wir hier sagen, haben die Form typischer Lüneburger Giebelhäuser und stecken in Tütchen mit Kampagnen-Geschenkband. Wir verteilen sie am Infostand an diejenigen, die mit uns reden, bei der Datenerhebung mitmachen. Blaubeerbonbons und Recherche — die Geste führt mit zum Ziel. Ganz bewusst haben wir keine Give-Aways aus dem Werbemittel-Katalog bestellt. Die Idee zu unserem süßen Zungenlöser kam uns bei einem Ideen-Sprint.

Die 1 unter 107: Gute Ideen finden

Die Qual der Wahl: Auf jedem Post-it und jeden Zettel steckt eine gute Idee. Auf dem Tisch liegen noch mehr | Bild: Vicari

Sprinten heißt, in Rekordzeit auf neue Ideen kommen. Dazu haben wir uns zwei Tage lang verbarrikadiert — fernab der Redaktion. Unser Ziel: “Die ganze Stadt soll über unsere Recherche sprechen!” Rund um die blaue Sprechblase mit der Frage WEM GEHÖRT LÜNEBURG erschaffen wir eine Kampagne, die zum Gespräch werden soll.

Die Sprint-Methode und ihr Versprechen, in kurzer Zeit Neues zu entwickeln, geht auf Jake Knapp zurück. Der Google-Mitarbeiter hat sich den Design Sprint ausgedacht und ein Handbuch dazu geschrieben: “How to solve big problems and test new ideas in just five days”. Inzwischen gibt es jede Menge Literatur zum Sprinten als Innovationsmethode (auch hier auf Medium), Trainings und Zertifikate (und eine Medium Magazin Werkstatt von uns). Wir haben die Methode oft erfolgreich eingesetzt. Aber noch nie im Lokaljournalismus.

Eine von 107: Die erste Skizze der Helium-Superballons, die zum charakteristischen Kampagnenmotiv werden | Bild: Vicari

In nur 16 Stunden entwickeln wir 107 Ideen für WEM GEHÖRT LÜNEBURG. Wir sieben aus. Wir wollen überraschen. Wir wollen Gesprächsanlässe schaffen. Superballons mit Botschaften sind günstiger als jede Beachflag und äußerst wirkungsvoll. Gleiches gilt für Sprühkreide-Graffiti. In einer Stadt der Radfahrer und Spaziergänger wecken wir die Aufmerksamkeit besser auf dem Kopfsteinpflaster als auf großen Werbetafeln. Eine Kampagne in Lüneburg muss anders sein als in Hamburg oder Berlin.

Fokussieren statt Verzetteln

Chefredakteur Marc Rath räumt zum Auftakt der Aktion das erste Buch der Zeitung komplett frei. Acht Seiten WEM GEHÖRT LÜNEBURG. Da wissen wir: Er meint es ernst. Seither erscheinen täglich Artikel und Debattenbeiträge. Die Zeitung ist voll mit Wohnthemen. Die erste Datenauswertung der Redaktion erscheint, Dank Datenjournalist Björn Schwentker, der das Team unterstützt.

Neue Redeanlässe schaffen

Derweil draußen: Auf der Straße erreichen wir Leute, die die Zeitung nicht lesen. Kinder aus Problemvierteln malen ihre Traumhäuser bei Stadtteilfesten auf Riesenpappen. „Mein Haus soll nur meinen Eltern und mir gehören, sonst keinem“, sagt die 9-jährige Jaidaa, die Hände voll mit bunter Fingerfarbe. Während die Kinder malen, spricht das Aktionsteam mit den Eltern.

Balanceakt: Für Astrid Csuraji ist die Slackline eine Herausforderung, ein Picknick mit Politik und Recherche zu verbinden, dagegen nicht | Bild: Wege, t/w

Picknicken mit dem Oberbürgermeister

Ein richtiger Knaller ist das Picknick im Park, zu dem sich der Oberbürgermeister als Gast ankündigt. Wir dekorieren rund um den Rasen in Kampagnenblau, schleppen Bierzeltgarnituren, Schminktische für Kinder, Ballspiele ran. Ein Barista brüht Flat White. Es gibt Blechkuchen vom Bäcker und Donauwellen von der Verleger-Gattin. Limonade, Spielmobil und das Wetter sorgen zudem für frischen Wind: Gespräche zwischen Alten und Jungen über das Wohnen entspinnen sich hier und da auf den Picknickdecken und an den Tischen, während die Kinder über die Slackline balancieren. Der Oberbürgermeister turnt zwar nicht wie erhofft über das Seil. Dafür ist er aber immer von mindestens zehn Leuten umringt, die ihn in Gespräche verwickeln. Andere genießen derweil die Nachmittagssonne auf dem Sofa eines Anzeigenkunden. Die Gäste fühlen sich wohl. Spätestens ab da ist WEM GEHÖRT LÜNEBURG als Thema in der Stadt gesetzt.

Und geredet wird immer mehr. Besonders über unsere Lieblingsidee, den “Wohnzuschuss”: In 10.000 Exemplaren der Zeitung liegen an einem Samstag leere Brötchentüten bei. “3 Krustenbrötchen und ein Eigenheim, bitte” steht darauf. Eine Bäckerei sponsert die Brötchen. Das Angebot zieht. Hunderte Tüten bringen die Lüneburger mit in die Filialen, treffen davor am Infostand auf das Team von WEM GEHÖRT LÜNEBURG. Während wir Kaffee ausschenken, werden die Leute ihre Fragen los. Zur Recherche, zum Datenschutz, zum Lokaljournalismus. Manche bringen ganze Ordner mit ihren Wohnungs-Unterlagen mit. Andere eine Geschichte zum Aufregen. Und wir sind wieder mitten drin im Gespräch.

Recherche live erleben

Unsere journalistische Aufgabe — die Recherche — bringen wir live auf die Bühne. In einer Schulaula sitzen fünf Experten und eine Moderatorin, umringt von 150 Interessierten in einer Fishbowl. Der Anwalt des Mieterbundes schildert Sorgen der Mieter, der Geschäftsführer der Wohnungsgenossenschaft prangert das Versagen bei der Stadtplanung an. Der Oberbürgermeister kontert. Die Zuständige der Klosterkammer verteidigt das Erbbaurecht. Ein Betroffener weint. Der Grundstücksgutachter schätzt freie Bauflächen und mögliche Preise ein. Eine Studentin fragt, warum in der Stadt immer mehr teure Mikroapartments entstehen, aber bezahlbarer Wohnraum fehlt. Ein älterer Herr fordert, die Nutzung von Wohnungen als Airbnb-Quartiere einzuschränken. Politisch aufgeladene Begriffe fallen: Zweckentfremdung, Enteignung. Es geht kontrovers zu und inhaltsstark. Eine Debatte auf Augenhöhe. Zuhörer, die so ernst genommen werden, bleiben treue Leser oder werden es vielleicht.

Die Redaktion bewegt das Thema: Zum Firmenlauf tritt die Landeszeitung mit Mottoshirts und Papphaus an und ist nicht zu übersehen | Bild: Wege, t/w

Ein Haus als Handicap

Sechs Kilometer lang ist die Strecke beim Lüneburger Firmenlauf. Die Läufer der Landeszeitung nehmen ein großes Papphaus mit ins Rennen — vom Start bis zur Ziellinie. Es ist unhandlich. Es ist nicht zu übersehen. Das laufende Haus passiert mehr als 2.000 Läufer an diesem Tag. Eine Aktion, die 35 Euro gekostet hat und WEM GEHÖRT LÜNEBURG so viel Aufmerksamkeit beschert, wie kaum eine andere. Entlang an der Rennstrecke begibt sich die Zeitung in den Dialog — das Haus ist Gesprächsanlass genug.

Radtour mit Alternativen

In die Zukunft rollen wollen: Die geführte Radtour zu vier Wohnprojekten war schnell ausgebucht | Bild: Grundmann

Wie wollen wir in Zukunft wohnen? Die Antwort auf diese Frage suchen wir bei einer Radtour. Gemeinsam mit einem Architekten geht es zu vier alternativen Wohnprojekten in der Stadt. Die Tour ist auf Anhieb ausgebucht: 50 Leserinnen kommen zum Treffpunkt, fahren zu Baustellen und werden in Gemeinschaftsgärten empfangen. Beim alkoholfreien Bier tauschen sie sich mit Bauwagenbewohnern und der Alten-WG aus. Das Team von WEM GEHÖRT LÜNEBURG radelt mit — mit Superballons am Fahrradlenker, Kissen mit Kampagnenlogo im Lastenrad, Stativ und Mikro für Insta live. Während der Architekt Fragen zu den Wohnprojekten beantwortet, öffnen die Bewohner bereitwillig Wohnzimmer und Küchen. Die Mitfahrer schauen sich um und staunen. Eine sagt: “Wie toll, in welche neue Rolle hier der Lokaljournalismus schlüpft.” Und sie fordert: mehr davon!

Journalisten können zuhören

“Wir haben einen Resonanzboden in der Stadt erzeugt”, davon ist Chefredakteur Marc Rath überzeugt, “so muss Lokaljournalismus aussehen.” Und auch Anna Paarmann, die das Projekt WEM GEHÖRT LÜNEBURG koordiniert, ist stolz:

“Es ist uns gelungen, die Lüneburger zu erreichen. In der Stadt wird über das Thema geredet, mein Telefon steht nicht still. Die Leute vertrauen unserer Zeitung ihre Geschichten an. Wir erfüllen nicht nur unsere Pflicht, gehen zu Terminen und berichten, sondern wir sind jetzt Gastgeber einer Debatte. Das finde ich toll.”

Damit die Debatte nicht nur rund ums Rathaus stattfindet und bei der Stadtverwaltung Resonanz erzeugt, suchen wir das Gespräch bewusst in fast jedem Stadtteil: Am mobilen Stand auf Wochenmärkten, an der Universität, vor Supermärkten oder beim Stadtfest. Nicht um Abos zu verkaufen. Wir machen keine Werbekampagne. Wir wollen etwas anderes erreichen: neues Vertrauen in den Lokaljournalismus.

Neue Wege für neue Geschichten

Jeder Lüneburger soll von uns gehört haben’ — das war unser Ziel. Damit das auch per Smartphone gelingt, haben wir eine Brücke auf Instagram gebaut und einen eigenen Kanal für die Aktion angelegt. Unsere Reporterinnen rollen dafür die pinkfarbene Fußmatte zehn Mal vor Haustüren in der Stadt aus. Auf Instagram erzählen sie von den Menschen, die hinter den Türen wohnen. “Wo wir wohnen, wie wir leben” heißt die Serie. Auf Instagram bringen wir Fakten und Zitate in die Diskussion, laden zur Begegnung ein. Dort bekommen wir aber auch Feedback — und Hinweise auf neue Rechercheansätze.

Die Matte muss mit: Der pinke Fußabtreter wird zum Wiedererkennungszeichen unserer Serie auf Instagram | Bild: Wahle

Scheitern zulassen

Fast sechs Wochen Power-Begegnungen und WEM GEHÖRT LÜNEBURG Kampagne liegen jetzt hinter uns. Nicht alles hat funktioniert. Wenn die T-Shirts in slim geliefert werden, heißt es für Jakob Luft anhalten. Die Heliumballons lassen sich nicht mit den mitgelieferten Spezialverschlüssen des Herstellers schließen. Wenn es nieselt, kommt nur eine handvoll Leute zur Podiumsdiskussion in den Innenhof. Nicht jeder versteht, dass die Reporterin nach dem Interview das Schlafzimmer fotografieren will — womöglich wegen der Schimmelflecken an der Decke. Wenn wir geklingelt haben, wurde auch mal eine Tür missmutig zugeknallt.

Journalismus ist Gespräch, Gespräch ist Journalismus

Stein für Stein: Journalisten können in einer Stadt Themen setzen | Bild: Vicari

Todesanzeigen für den Lokaljournalismus sind schon viele geschrieben worden. Stirbt er? Vielleicht. Sicher, wenn er bleibt wie er ist. „Diese Kampagne hat einen tollen Spirit ins Haus gebracht. Das tat der ganzen Zeitung gut“, sagt Projektleiterin Anna Paarmann. Die vielen Gespräche und Begegnungen der vergangenen Wochen haben gezeigt: Die Menschen in unserer Stadt wollen sich informieren. Sie wollen Journalisten, die recherchieren. Vielleicht bezahlen sie nicht mehr all zu lange für Worte auf Papier oder Screens oder Töne via Kopfhörer. Aber womöglich zahlen sie für ein Gesamtangebot aus all dem, wenn es auch Räume zur Begegnung enthält. Und die Möglichkeit, selber zu recherchieren oder live dabei zu sein, wenn Journalisten ihre Arbeit tun — bei Picknicks, Straßenfesten, in der Schulaula. Wir sagen: Raus aus der Redaktion, rein in die Debatte! Dafür braucht es Kreativität und Budget, aber keine Reichtümer. Viel wichtiger sind: 107 Ideen. Und der Mut, einen Gesprächsfaden in der Stadt aufzunehmen — oder ganz neu zu knüpfen.

Kampagnenmacher Jakob Vicari und Astrid Csuraji von tactile.news und das Team der Landeszeitung mit Marc Rath, Katja Grundmann und Anna Paarmann | Bild: Wege, t/w

Wir danken Marc Rath, Anna Paarmann, Katja Grundmann und dem Team der Landeszeitung, Justus von Daniels und Michel Penke von Correctiv.lokal sowie Björn Schwentker für die gute Zusammenarbeit. Wir freuen uns, auf die nächste Phase bei www.wemgehoertlueneburg.de.


tactile.news — handfeste Kampagnen

Mit Spraydose, Superballons und Sahneschnitten ins Gespräch kommen: Das können wir, Astrid Csuraji |@fraucsu und Jakob Vicari |@drjakobvicari. Zusammen sind wir tactile.news, ein Lüneburger Medien-Startup mit Spaß an Innovationen im smart home und Freude an handfesten Kampagnen. Gemeinsam mit der Landeszeitung setzen wir uns zum Ziel, Lokaljournalismus auf die Straße zu bringen. Unsere Inspiration teilen wir gern. Lest unsere Werkstatt Ideen-Sprint, bucht uns für einen Inhouse-Workshop oder schreibt uns an ideen@tactile.news.

tactile.news | we put the news in play

We are a German media start-up that enjoys innovation in journalism. We share our inspirations. Just drop us a line at ideas@tactile.news

Jakob Vicari

Written by

Freelance Creative Technologist and Science Reporter with a focus on sensors and internet of things.

tactile.news | we put the news in play

We are a German media start-up that enjoys innovation in journalism. We share our inspirations. Just drop us a line at ideas@tactile.news

Welcome to a place where words matter. On Medium, smart voices and original ideas take center stage - with no ads in sight. Watch
Follow all the topics you care about, and we’ll deliver the best stories for you to your homepage and inbox. Explore
Get unlimited access to the best stories on Medium — and support writers while you’re at it. Just $5/month. Upgrade