[THE NEW WORKER 2.0] Call for Authors

Update 23.02.2017: Für den Start haben sich zehn Autoren/innen gefunden. Bevor wir weitere Personen aufnehmen, wollen wir zunächst erste Erfahrungen machen.

Aus dem “The New Worker” Bastian wird die medium-Publication “The New Worker”. Wenn du Interesse hast, dein Wissen und deine Gedanken zu den Themen New Work, Digitalisierung & Co. über eine hochwertige Publication zu veröffentlichen, dann lies dir bitte diesen Artikel durch.

Braucht es noch mehr Artikel zu den Themen Neue Wirtschaft, Digitalisierung und Zukunft der Arbeit? Mein eigener Impuls wäre: Nein.

Beim Draufrumdenken würde mir aber auffallen, dass ich nur wenige wirklich gute Texte kenne. Und diese kommen nie verlässlich aus einer Quelle.

Es sind oft einzelne Autoren, deren Texte ich wieder und wieder lese. Dabei ist es unabhängig, ob es sich um einen Long-Read (z.B. brandeins-Artikel) oder kurze Hacks hier auf medium handelt.

Nachdem ich viele Jahre gebloggt und über ein Jahr intensiv (1–2 längere Artikel pro Woche) auf the-new-worker.com publizierte, habe ich mittlerweile ein gutes Gefühl für gute und zielgruppengerechte Texte bekommen (entweder, weil ich sehe, was wie geteilt wird oder welche Reaktionen ich direkt auf Veröffentlichungen erhalten habe). Dieses Wissen möchte ich für den neuen The New Worker nutzen.

Nochmal — ganz wichtig: Aus “dem” The New Worker Bastian, wird die Publication The New Worker hier auf medium.

Ich bin nach wie vor leidenschaftlicher Autor. The New Worker habe ich seinerzeit auf unbestimmte Zeit pausiert, weil ich einfach zu viel ausschließlich zum Thema geschrieben habe (und erlebt sowieso). Jetzt würde ich selber gerne etwa einen Essay pro Monat schreiben. Aber viel wichtiger: Ich möchte mit anderen Autoren/innen schreiben. Menschen, die selbst sehr hohen Wert auf die Qualität der Beiträge achten und in irgendeiner Form Fach- oder Erfahrungsexperten für Neue Wirtschaft, Digitalisierung oder die Zukunft der Arbeit sind.

Für wen schreiben wir? (Zielgruppe)

Zwei Personentypen werden den größten Nutzen aus der Publication ziehen:

  1. Menschen, die in ihrer eigenen Arbeitsorganisation besser werden und “über den Rand” zukünftiger (technologischer) Entwicklungen und Trends sehen wollen. Diese Menschen lieben konkrete How-Tos und Hacks, sind aber auch offen 5 Minuten ihrer Zeit für ganz neue Konzepte zu investieren, wenn es ihren Horizont erweitert.
  2. Menschen in “Business-Rollen”, die als Mitarbeiter, Führungskraft oder Unternehmer tätig sind und die Rahmenbedingungen in ihren Organisation (technologisch oder organisatorisch) verändern wollen. Das können Menschen aus IT, Marketing, Interner Kommunikation oder HR sein — aber auch Projektleiter verteilt arbeitender Teams.

Für wen schreiben wir nicht?

Kurz: Wir schreiben nicht für Fachleute. Diskussionen unter Experten sind wichtig (nicht nur in der Wissenschaft). Aber hier steht der Nutzen für die obigen Menschen im Vordergrund. Zwar schreiben wir nicht für absolute Laien, aber Fachbegriffe werden dosiert verwendet und ggf. näher erläutert. Selbstverständlich freuen wir uns über Kommentare und Hinweise von Fachpersonen. Dies soll jedoch kein Debattenmagazin werden, da dadurch der Fokus von der Nutzenorientierung schwindet.

Die Navigationspunkte / Kategorien

  • Hacks und How-Tos: Einführungen zu Methoden und Konzepten (Lean Management, Holacracy, Collaboration Software, Change Management u.v.m.), konkrete Taktiken für die Lösung von Problemen (Zeitmanagement, How-To Moderation von Open Spaces u.v.m.)
  • Digitale Technologien: Einblicke in neue Technologien (Bots, AI, Vernetzungssoftware, Robotik), die die Wirtschaft (Unternehmen, Märkte, Kunden) verändern.
  • Praxisbeispiele: Fallbeispiele von Unternehmen, die “irgendetwas anders und besser” machen (Ein Beispielartikel wäre ein Interview mit einem Traditionsunternehmen, das durch Design Thinking auf eine neue Art der Zusammenarbeit gestoßen ist und nun eine Veränderung angeht).
  • Medien und Events: Buchempfehlungen, Berichte von Barcamps und Kongessen zu den Themen der Publication.
  • Vision und Philosophie: Essays über fundamentale Veränderungen oder utopische/dystopische Entwicklungen (z.B. DAOs, BGE, VR, Vollautomatisierung).

Autor/in werden

  • Klasse geht vor Masse. Wenn Du besondere Erfahrungen oder Einblicke in die Themen Neue Wirtschaft, Digitalisierung und Zukunft der Arbeit hast, würde ich mich sehr freuen in unregelmäßigen Abständen deine Artikel zu publizieren.
  • Die Artikel stechen durch inhaltliche Tiefe (im besten Fall mit hilfreichen Quellenangaben) und lockeren Ton (bei Texten mit direkter Ansprache: “Du”) hervor.
  • Was hast du davon? Die alte Gretchenfrage. Der Großteil der zukünftigen Autoren/innen sind keine Journalisten, die vom Schreiben leben (können). Meist sind es Menschen aus der Forschung oder aus Unternehmen, die über die Jahre zu Fachexperten für Methoden, Management oder Themenbereiche (z.B. Digitalisierung) geworden sind. Vereinzelt wird es auch Menschen aus Beratungen geben, die sich in einem Feld besonders gut auskennen. Durch die Veröffentlichungen in der “The New Worker”-Publication erhältst du mehr Sichtbarkeit. Die Artikel werden über Facebook, Twitter und Newsletterformate geteilt. Falls du angestellt bist, steigert das deinen “Marktwert”. Du knüpft mehr Netzwerke und gewinnst Follower. Beides kann zu spannenden Begegnungen und Projekten führen. Vielleicht fällt ja auch mal eine Vortragsanfrage oder ein Beratungsmandat ab.
  • Welche Formate? Du sollst Raum für längere Gedanken in Form von Essays haben. Aber auch konkrete How-Tos finden ihren Platz. Und wenn du mal eine spannende Person interviewst und das Gespräch gerne hier veröffentlichen willst, nur zu. Wichtig: Die Leser sollen das Gefühl haben, dass sie entweder neue Denkansätze oder ganz konkretes Handwerkszeug erhalten.
  • Du bist Berater/Coach oder Speaker? Das sind tolle Berufe — ich selber bin zu 50% auch in einer Beratung tätig. Und hier und da halte ich Vorträge. Wenn Du Vollblutspeaker bist, ist die “The New Worker”-Publication aber vermutlich das falsche Medium. Die Artikel sollen durch Praxisnähe bestechen und im Zweifel einen Mehrwert für die Leser bieten, statt sich über Inhalte für einen Speaking-Gig zu verkaufen. Wenn du Berater/Coach bist: Oft bist du in Klientenprojekten am Puls der Zeit und kennst die aktuellen Herausforderungen zu Themen wie Neue Wirtschaft und Digitalisierung. Die “The New Worker”-Publication bietet dir die Möglichkeit, dein Wissen mit einer interessierten Leserschaft zu teilen. Da dein Geschäftsmodell ja verkaufte Beratungsmandate sind, erlaube ich mir im Editierprozess dir ggf. entschärfende Formulierungen vorzuschlagen. Das soll keine Verkaufspublication werden.

Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam mit The New Worker eine wertvolle Anlaufstelle rund um die Themen Neue Wirtschaft, Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit schaffen.

Also…

Wenn du Interesse an der regelmäßigen oder unregelmäßigen Veröffentlichung von Artikeln hast, schreibe mir bitte eine E-Mail an bastian@the-new-worker.com. Ich freue mich drauf!

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