Ne männliche Stimme mit weiblichem Vornamen!

Kundensekretariat ruft an. Ich bin leicht erkältet.

“Martina Röll”

Pause.

“Weeer ist da?”

“Martina Röll.”

Ich will noch den Firmennamen hinzufügen, bin aber zu langsam:

“Ne männliche Stimme mit nem weiblichen Vornamen!”

Sie sagt das wirklich so.

“Ja, das sind Transpersonen; die klingen manchmal so.”

Ich bin hinreichend zufrieden mit mir: immerhin bin ich diesmal weder eingeklappt, noch all zu ärgerlich geworden. Ich bin auch zu erkältet, um wirklich ärgerlich zu werden.

Sie kommt dann zur Sache. Rückfrage zur Rechnung. Ja, richtig, die hat kein Zahlungsziel. Sie können die so ausgleichen, wie es für Sie passt. Doch, wirklich. Ja, im März ist ok.

Meine Rückfrage, ob ich sonst noch was für sie tun kann, hört sie nicht mehr.