In 80 Tagen um die Welt…

… kann sich nicht viel anders angefühlt haben.

Da Annetts und Johannes’ Urlaubszeit begrenzt war und sie so viele kambodschanische und vietnamesische Highlights wie möglich mitnehmen wollten, war der Zeitplan straff. Da war nichts mehr mit unseren “Wir sind eigentlich ein bisschen im Urlaub und lernen in aller Ruhe ein Land nach dem anderen kennen”, da war PROGRAMM! Auf Annetts Liste standen 8 Städte (und mehr als doppelt so viele Unternehmungen) und überraschenderweise (natürlich nur für Martin und mich, uns Zweifler) haben wir fast alles von der Liste geschafft, wenn auch mit leichten Stresserscheinungen.

Hier unsere Reise in Zahlen:

In 13,5 Tagen haben wir mehr als 1.700 km mit Bus, Flugzeug und Boot hinter uns gebracht, nur um von einer Stadt zur nächsten zu kommen 
 — ganz zu schweigen von allen möglichen Fahrten mit Tuk Tuks, Taxis, Rollern, Rikschas, Uber und kleinen Holzbooten.

Wir haben von 40°C mit Rucksäcken bepackt kurz vorm Überhitzungs-Dehydrierungs-Tod bis 10°C im Gebirge kurz vorm Erfrierungstod temperaturmäßig alles mitgenommen.

Wir haben so wenig wie möglich geschlafen um so viel wie möglich zu sehen — in den schlimmsten Zeiten 3–4 h, in den besten Zeiten waren auch mal 9 h pro Nacht drin. (Ich weiß ja nicht, wer sich ausgedacht hat, dass viele der besonders tollen Sachen erfordern müssen, vor Sonnenaufgang — 5.30 Uhr — aufzustehen.)

Wir haben so viele kulinarische Spezialitäten ausprobiert wie wir gefunden haben: 1 getrockneter Tintenfisch, 3 gebratene und gefüllte Frösche, bestimmt 50 Muscheln und viele andere Sachen, von denen wir nicht immer wussten, was es war.

Und wir haben mit nur 4 Handys Unfug angestellt: Eins ist in die Toilette gefallen, hat aber überlebt und der Rest folgt weiter unten ausführlich!

Kurz gesagt: Wir fühlen uns schon etwas heldenmäßig! 
Oder in Annetts Worten: Wir sind die Coolsten!

Für ein paar Verrückte, die sich inspirieren lassen wollen und die weniger Verrückten, denen es reicht, sich das ‘Drama’ aus der Ferne anzuschauen, sind hier einige Fotos bereichert durch Auszüge aus Annetts Reiseberichten aus den letzten 14 Tagen. Seid vorgewarnt — Hier gab es ja länger nichts zu lesen, das wird jetzt auf einen Schlag nachgeholt! 😉

Tag 1: Siem Reap, Kambodscha
Martin und Amy haben uns mit einem Tuktuk vom Flughafen abgeholt!!! 😃 Das ist vorn ein Motorrad und hinten so eine Art Kutsche. Augen zu und durch kann ich nur sagen 😣😉 ….. Auf den Kreuzungen haben die größten Autos Vorfahrt. (Und die Hunderte von Tuktuks sind das ganz sicher nicht….) Anstelle von Blinken wird gehupt…. Ich sag euch…. Der Flug war ein Klacks…… 😜 Überleben im Straßenverkehr in Kambodscha ist jetzt die große Herausforderung 🚔🏍🚖🏍🚲🚘🏍🚐🏍🚗🚙🏍🚲🏍……
Tag 2: Angkor-Tempelanlagen
Heute früh halb 9 waren wir mit Yan verabredet — unserem deutschsprachiger Führer für Angkor Wat, die Tempelanlagen. Also…. Das Aufstehen fiel schon ganz schön schwer 😩😴😵😩
Millionen toter Steine😜, Tausende Touristen😩, hunderte bettelnde Kinder😥, und wir mittendrin mit Yan, der uns in Super-Deutsch die Geschichte jedes einzelnen Tempels erklärt hat😅. Hochinteressant! Aber die Natur ist beeindruckender. 😃 Die Tempel waren 400Jahre verschwunden und vergessen. Der Urwald wucherte darüber. 🌴🌱🌲🌳 Das sieht schon toll aus, wenn sich auf zusammengefallenen Tempeln riesige Wurzeln entlang schlängeln, hundert Meter hohe Bäume in den Himmel wachsen, die auf den Dächern der Tempel stehen, und dazwischen das bunte Gewimmel der vielen Touristen mit ihren Smartphones….Und wir mittendrin statt nur dabei!😆😆😆
Nach 8 Stunden waren wir ERLEDIGT! 😣😩😨😖. Wir sind zum Abschluss auf einen kleinen Berg, die höchste Erhebung in der Umgebung, gestiegen und haben uns noch das Sahnehäubchen des Tages gegönnt….. Der Sonnenuntergang über Angkor Wat! (Den Sonnenaufgang morgen früh halb 5 haben wir abgewählt!)
Tag 3: Siem Reap — Phnom Penh, Kamboscha
Wir hatten uns schon verabredet mit einem Taxi, das uns zu der langen Bambusbrücke bringen sollte, aber irgendwie hat sich an dem Laden keiner mehr daran erinnert 😪. Und ein Überlandtaxi ist gar nicht so einfach zu bekommen. 😣 Und 100km mit dem Tuktuk — dafür reicht unsere Leidensbereitschaft nicht aus! 😆 Drum haben wir auf Plan B gewechselt und fahren jetzt 6 Stunden (für 5,50$) in die Hauptstadt Phnom Penh. Die Busfahrt ist nicht so schlimm, wie wir dachten 😃 Es gibt viel zu sehen, pro Minute hupt der Fahrer durchschnittlich 4 x energisch und tritt dann kraftvoll auf die Bremse. 😆😬
Der Bus ist übrigens auch SPEZIAL 😉. Die Tür wurde schon einige Male mit braunem Packband geflickt…. aber alles gut. Er fährt!
Tag 4: Phnom Penh, Kamboscha — Châu Đốc, Vietnam
Früh sind wir dann auf das Boot und sind etwa 6 Stunden auf dem Mekong unterwegs gewesen. Wir saßen auf dem Dach des Bootes und haben die Landschaft 🌴🐃🌳🐄🌱🐂🌿🐆🌾🐱🍃🐂🐈🐃 an uns vorbei ziehen lassen….. Im Moment befinden wir uns kurz hinter der Grenze in einer quirligen Stadt.
Die Verständigung ist schwierig…😨💱㊗💱㊙💱😨. Englisch können nur wenige Leute.
Am Nachmittag haben wir uns im Hotel zwei Roller 🏍ausgeliehen…..Und ab damit in das kribbelige Chaos, das wohl auch hier eigentlich Straßenverkehr genannt wird und gewissen Regeln folgen sollte. 😅😆 Ich wollte das auch mal ausprobieren….. 😁 Und es klappt prima…. 😃 Juhu… Das war lustig! 😂😂😂 (Ein bisschen wie auf der Skipiste….Wer von hinten kommt, muss halt gucken), Autos und Busse haben Vorrecht. Blinken kann man, muss man aber nicht….. hupen 🔊🔊🔊 ist Pflicht, und zwar mindestens 3x! Und GENAUSO❗ habe ich das gemacht. War voll einfach!😆😄
Mit den Rollern sind wir auf einen Berg hochgefahren 🗻 und hatten nicht nur eine schöne Aussicht in alle Himmelsrichtungen, sondern auch 4 Hängematten, die auf uns zu warten schienen….Und dann……. ⁉….. Ging auch noch in den schönsten Farben die Sonne unter… 🌅
Tag 5: Châu Đốc — Cần Thơ
Nach dem Frühstück ging es mit Schwung 😅 auf die Roller und 27km in den Tra Su Forest, das El Dorado der Ornithologen🕊🌲🦆🦋🕊🎶🕊🦋🌴🦆🎵🌱. Das ist ein Waldstück im Mekong Delta, 20x20km groß und quadratisch. Sieht auf der Karte so aus, als hätte man beim Abholzen des Urwaldes bewusst dieses Quadrat stehen gelassen. Ringsum befinden sich Reisfelder und Dörfer. Jedenfalls war es dort wunderschön!😊 Wir wurden zuerst mit einem Motorboot und danach ganz vorsichtig mit einem Stakekahn dort durchgeführt. Überall trillerte es, Vögel ganz nah, viele Nester in den Bäumen. Schade, dass man die Sprache nicht versteht, die Männer hätten uns bestimmt noch viel erzählen können. Morgens und abends, wenn die Vögel ein und aus fliegen soll es besonders beeindruckend sein. Aber das war heute nicht zu machen…..😓😴
Am Nachmittag haben wir noch eine Bootstour auf dem Mekong gemacht und auf dem Rückweg ging dann über dem Mekong die Sonne unter…..
Tag 6: Cần Thơ — Ho Chi Minh City
Heute früh sind wir zeitig raus! Um 5 Uhr ❗klingelte der Wecker….. (Die Jugend intervenierte heftig 😆und gab mir gleich zu verstehen, dass die Credits für so zeitiges Aufstehen für die nächsten Tage verbraucht sind!😆😉😊) Das Mekong Delta mit seinen schwimmenden Märkten stand auf dem Programm. Wir standen also 5.30 Uhr auf der Straße um die Ecke vom Hotel. Eine Frau fegte dort gerade, ein kleiner Shop verkaufte Kuchen, wir warteten auf einer Bank kurz auf das bestellte Taxi und los ging es. 😃 Aber wir hätten uns das zeitige Frühaufstehen sparen können….. 😫 Von den schwimmenden Märkten haben wir nichts gesehen…..😩 Gar nichts um genau zu sein! 😔 
Trotzdem sind wir glücklich! 😃😃😃 Besonders ICH!😃
Was war passiert….?! Beim Einsteigen in das kleine Holzboot fragte ich, wer denn den schwarzen Rucksack hat….. Da wäre mein Handy drin…… 😳 alle guckten sich fragend an….😳😳😳😳. NIEMAND. hatte den schwarzen Rucksack….😰😰😰😰. Der lag noch auf der kleinen Bank in der Straße in der Nähe des Hotels. Und der Bootsführer startete seinen Motor in der noch dunklen Nacht 🕠 über dem Mekong…..😩😩😩😩 Ich geriet leicht in Panik, Martin überlegte kurz und fragte den Bootsführer nach seinem Handy. Über Google Translate versuchten wir dem Fahrer klar zu machen, dass wir im Hotel anrufen wollen. Das Übersetzungsprogramm war insuffizient! 😡 Der Fahrer verstand gar nichts…. Mir dauerte das ganze Getippe auf dem Handy zu lange….. 😰😩😰😩😰 (Es war aber sicher notwendig. 😔) Wir fuhren zurück ans Ufer. Amy, Johannes und ich warteten im Boot und Martin wollte schnell die nicht mal 10min zurück zum Hotel fahren. Prinzipiell ein guter Plan, nur dass Martin im Aufbruch SEIN Handy im Boot liegen ließ und nun ohne Stadtplan und Adresse in einer (wahrscheinlich) Millionenstadt unterwegs war, die wir am Abend zuvor erstmalig erreichten! 
Wir saßen im Kahn und warteten….. 🕡 Und warteten…..🕧 Amy blieb tiefenentspannt, Johannes auch…. Sie vermittelten mir irgendwie, dass es gut ausgehen würde….. Die Zeit verging…. 🕞 20 Minuten, 30 Minuten🕟, der Fahrer gab uns mit einem warmen Lächeln sein Handy…. Dort stand: Ich hoffe, sie finden den Rucksack! ☺ 
40 Minuten… Eine Stunde….. Inzwischen war es taghell. 🌞Dem Sonnenaufgang 🌞über dem Mekong konnten wir nichts abgewinnen……Tief durchatmen und nichts tun…… GANZ SCHWER in dieser Situation! 
Nach einer Stunde und 10 Minuten kam Martin um die Ecke mit dem Rucksack über der Schulter….😃😅😃😅😃😅😃 Eine der beiden Frauen hatte ihn im Hotel abgegeben…. 🙏🙏🙏🙏🙏. Ich war SOOOOOOOO glücklich! 😂😃😂😃😂. 
Aber der Krimi ist noch nicht zu Ende! Wir legten ab. Und Martin erzählte seine Geschichte: der Rollerfahrer, der ihn mitgenommen hatte, war natürlich zu einem ganz anderen Hang Dang Hotel gefahren und zurückzufinden war nicht so ganz einfach….😏. Beim Erzählen griff er in seine Hosentasche und: 😳😳😳😳 fand dort das Handy vom Taxifahrer, der ihn zum Hafen gefahren hatte! 😂 Ist das nicht völlig verrückt!?!? Wieder machten wir dem Bootsführer verständlich, dass wir zurück müssten! 😂😜 
Und dann endlich ging es los Richtung Schwimmende Märkte. Die uns entgegen kommenden Boote riefen uns laut zu und gestikulierten wild. Da ahnten wir schon, dass es sicher einen wichtigen Grund hat, diese Touren in aller Frühe, vor Sonnenaufgang zu beginnen…. Aber egal….Wir waren alle überglücklich!😂😃🙏😃🙏😃
Und ob ihr es glaubt oder nicht: Als wir unsere Mittagspause in einem Restaurant am Fluss beendet hatten und mit dem Boot ablegten, beendete der Bootsführer abrupt das Manöver, sprang nochmal vom Boot und rannte in das Restaurant. Er hatte sein Handy liegenlassen!😂😂😂😂
So, wir haben genug vom Mekong! 😜
Gestern abend haben wir uns nach längerer Unterhaltung und Abwägung aller Details auf das Programm und die Route für die nächsten Tage verständigt. Die Ortswechsel nehmen doch einige Zeit in Anspruch😔. Wir schlafen ja jeden Nacht in einer anderen Stadt, haben Programm für drei Monate, aber nur zwei Wochen Zeit😪. Da muss alles gut überlegt sein🤓. So haben wir für heute Abend einen Bus 🚌 nach Saigon gebucht. In diesem sitzen wir jetzt….. Halt! Das ist falsch….Wir liegen darin! Es gibt hier keine Sitzplätze nur drei Reihen längs der Fahrtrichtung Liegeplätze in zwei Etagen. Und es gibt einen Fahrer und einen Stuard und wunderschöne rot blaue Beleuchtung. 😆 Alle dämmern so vor sich hin. Das Baby links von mir guckt Spidermanfilme.🕺🏽 Ein bisschen störend finde ich, dass links über mir ständig (3x pro Minute — ungelogen!) ein Mobiltelefon mit so einem nostalgischen Klingelton 📞☎ von ganz früher bimmelt….Und zwar laut😩…. Nur außer mir 😤😡 scheint es niemanden zu stören 😳. Martin und Amy hören Musik🎧, Johannes schläft 😴
Tag 7: Ho Chi Minh City — Nha Trang
Heute war ein nicht so spektakulärer Tag…. Aber eigentlich ist das auch nicht richtig….. Denn wir sind heute geflogen….. ✈ Ein Inlandsflug von Saigon nach Nha Trang. Inzwischen ist das aber nicht mehr so spektakulär! 😒
Wir sind hier im Mallorca der Russen gelandet. 😅 Überall hört man russisch…… Man wird mit ‘Strasdwuidje’ begrüßt und angesprochen von Taxis, Hotels und in den Läden. Ich habe auf Englisch eine Flasche Wasser gekauft, die Imbissverkäuferin bedankte sich mit “Spasibo”.😳😉. Es gibt hier Läden, die heißen Moskwa, Wladiwostok und Rossia, es gibt Apteka (Apotheke), Magasin (Laden), die Speisekarten sind auf Russisch….. Ist echt verrückt! 😂
Abends sind wir zum Stillen Ozean gegangen…. Wahnsinn wie hoch die Wellen schlagen und wie warm das Wasser ist….. ☺Morgen früh stehe ich zeitig auf…. Dann kann ich den Sonnenaufgang über dem Pazifik beobachten. Die Jugend will nicht mit…. 🙄😉
Tag 8: Wasserrutschen-Vergnügungs-Park
Heute kam Johannes dann voll auf seine Kosten: wir waren im Wasserrutschenpark! Toll! 😃😃😃 
Zunächst mal sind wir Karussells gefahren und dann rein in den Badespaß! (Auch dort alles fest in russischer Hand! 😆)
Ich hab auch einige richtig schlimme Sachen 😣😂 mitgemacht, bei anderen muss es ja auch jemanden geben, der die Fotos macht…..😜 Ich staune da immer über Johannes’ Mut…. Der zieht das durch, wenn er oben steht! 👍
Am Abend gab es noch ein Highlight für mich! Martin sagte, er würde gerne in der Straße vor unserem Hostel essen. Da hatte ich gestern nur eine graue Mauer gesehen und davor Familien, die auf kleinen Tischen mit kleinen Gaskochern kochten, kleine rote Plastikstühle und Tische, an denen Männer, Frauen und Kinder saßen und aßen….. Dort?! 😳😳😳 Am Straßenrand?! 😳Das war doch privat….kein öffentliches Restaurant……..! 🤔Martin meinte, doch….. das wäre so das echte Leben — authentisch. 😊 Hm….. 😯 
(ich gebe zu, es kostete mich einige Überwindung…..) Aber das Essen war lecker! 😋😋😋😋 Das waren so 4 junge Leute, die da kochten und wirklich ganz freundlich! Dort essen bestimmt nicht oft Europäer…😉
DAY 9: Badetag am Stillen Ozean (der eigentlich gar nicht der Stille Ozean war…)
Die Tagesplanung ergab folgendes: Baden im Stillen Ozean 😃😃😃, noch eine Nacht hier bleiben und morgen früh nach Da Lat, der vietnamesischen Stadt der Liebe, fahren. 
Und so haben wir uns heute in die warmen Wellen des Pazifik (es war wirklich sehr schön warm☺) gestürzt… 🌊 Das war echt aufregend….. Die Wellen 🌊 waren teils 5m hoch….. (Gefühlt 10m❗sagt Amy, die sonst immer über meine sprachlichen Illustrationen schmunzelt😁😉).
Wir haben uns gegen die Wellen 🌊 geworfen und waren froh, dass wir nicht oben 👙 oder unten ohne da standen, wenn das Wasser zurück flutete….
Man konnte sich manchmal nicht halten, so viel Kraft stand dahinter! Man wurde um geschmissen und von den Wellen umher geworfen wie Treibgut… 😨😳 Martin und Johannes haben einmal dadurch einen Überschlag gemacht….. Klingt irgendwie gefährlich, wenn man das schreibt, war es aber nicht….. Wir waren immer im flachen Sand, was dazu führte, dass wir jetzt alle aufgeschuwwelte Knien😫, Oberschenkel😲, Unterschenkel😣, Arme 😟 und Gesichter 😩 haben. Besonders an den Stellen, wo die Sonne schon vorgearbeitet hatte, war das schmerzhaft….😩😰😱
Als ich zurück zur Strandbar gehen wollte und nochmal den Sitz meinerseits Badebekleidung überprüfte, stellte ich fest, dass sich mindestens drei Kilo Sand in meiner Hose befanden….. 😳😆😂. 
Super Sache!😫😆
Das Wasser hat echt Kraft….. 😨😳
Tag 10: Nha Trang — Đà Lạt
Ein fröstelndes Hallo aus der Stadt der Liebe 💕 — Da Lat! Gestern habe ich noch geschrieben, dass ich so viel Sachen mithabe, die ich nicht brauche…. Heute hätte ich alles anziehen wollen, was ich mithabe…… 😲 Von 28 auf 18 Grad in nur 4 Stunden….. Das ist echt der Hammer…..Wir frieren alle um die Wette und wünschen uns die Sonne 🌞🌞🌞🌞 zurück…. 
Heute früh war nochmal zeitiges Aufstehen angesagt….. Um 7 sollte uns der Bus vor dem Hotel abholen. 3 Minuten vor 7 standen wir draußen. Martin bestellte bei dem kleinen Imbisswagen 3 Baguettes. Soweit so gut…. 😄 Ich fand ja, dass die Frau ziemlich BALD❗damit beginnen sollte, sie zuzubereiten….. (Findet ihr bestimmt auch, oder?!😳) Alles lag da: Baguettes🥖, Eier🥚🍳, Salat🥒🥗, Wurst🍣…… Sie machte aber einfach keine Initiative in diese Richtung😕. Ich fragte Martin : “Hast du ihr gesagt, dass wir in 3 Minuten abgeholt werden?!”, “Nein, hab ich nicht.”, mit einem Blick, der sagte: entspann dich…..😌😕…. Okay….. Ich legte das Thema gedanklich beiseite….. 😔Aber nur kurz….. 😂. Ich: “Vielleicht sollten wir ihr das sagen…..?! Sie müsste doch mal langsam anfangen die Brote zu machen…. Findest du nicht?!” Es war inzwischen kurz nach 7 und der Bus könnte jeden Moment um die Ecke biegen….. 😳 (Keine Baguettes = kein Frühstück für die nächsten 4 Stunden…… 😏) “Mama, reg dich nicht auf…. Das wird schon klappen….! “ Martin mit asiatischer Tiefenentspanntheit…..😠 Inzwischen lächelte uns die Frau öfter freundlich zu…. ☺Lächelte…. ☺Lächelte…..☺….. Aber schmierte keine Baguettes….. ❗ Ich dachte so: ‘Okay, Annett, du hältst das aus bis Mittag ohne Essen…. Du hast Reserven! 😜 Aber die anderen drehen nachher am Rad…..😛’ Ich ließ die Frau nicht aus dem Auge und beobachtete, dass sie irgendwie wartete und die Straße lang runter guckte… Blick auf die Uhr: 10 nach 7! Schließlich schwang sie sich auf ihr Mofa und fuhr weg! 😳 Auch gut, dachte ich…. ☹. Martin und Amy in voller Gelassenheit…..guckten hinterher….. 😊 Inzwischen kam eine alte Frau mit einem Mofa, mit riesigem Korb hinten drauf. Frische Baguettes!!! 😃 Darauf hatte sie also gewartet…..! Wenig später war auch die Imbissverkäuferin wieder da — mit 5 weiteren Baguettes…. Sie lächelte so nett und glücklich….. ☺ Es war inzwischen viertel 8…. Sie bereitete mit flinken Händen drei leckere Baguettes 🥖🥖🥖zu…… Köstlich das frische Brot!☺😅. Ich will nur noch sagen : bis zum Eintreffen des Busse schafften wir es nicht nur, unsere Baguettes in Ruhe zu essen, sondern auch noch ein viertes 🥖 zu ordern…. 😆😆😆….und aufzuessen!😜
Gegen 1 sind wir in der Stadt der Liebe eingetroffen… In 1500m Höhe waren es hier gleich mal 10 Grad weniger als an der Küste…. Wir blickten uns verstört an und wussten: zunächst mal ein Kaffee zum Aufwärmen…
Wir zogen uns unser Wintersachen an, dicke Socken, Schals und alles was wir wärmendes fanden und liehen uns Roller aus und fuhren zu den Pongour -Wasserfällen. Hier gibt es ganz viele Wasserfälle, die Pongour-Fälle sollen die schönsten sein….☺ also etwa eine Stunde Roller fahren — jippi 😃😅😜! Dort angekommen erwarte uns ein touristisches Highlight….Die Wasserfälle sind wunderschön…Wirklich! ☺☺☺Allerdings waren auch viele Einheimische hier…. Prinzipiell ist das ja schön…. Aber sie nutzen das Naturschauspiel als Picknickplatz….. Und….. 😫 Es sieht schlimm aus….. 😣Wirklich….. 😩Der Müll ist ein echtes Problem in Kambodscha und Vietnam!😡 Zoomt das eine Bild mal groß…. Ihr werdet es euch kaum vorstellen können….😰 Mich hat es schockiert!😱
Im Hotel wollten wir uns noch einen Bus buchen — heraus aus dieser frostigen Stadt. Aber, 😳, alle Busse sind voll😳😲😩….. (Die Jugend war sogar bereit noch ein weiteres Mal zeitig aufzustehen, um diesen unwirtlichen Ort hinter uns lassen zu können…..😉) Aber auch das hilft nichts….Auch die zeitigen Busse sind voll…..😓
Tag 11: Gestrandet in der Kälte
Es ging kein Bus mehr aus der Stadt raus🙄, der noch vier freie Plätze gehabt hätte….. Wir haben alle Busfirmen abgeklappert, überall gefragt, Martin hat telefoniert und organisiert…… Kein Erfolg! 😫😫😫 Wir, mit unseren Schals und dicken Jacken, den schweren Rucksäcken auf dem Rücken, die blau werdenden Zehen in den Flip-flops…..wollten einfach nur wieder in die Sonne!😩🌞😩🌞😩🌞 Dann rief eine Busgesellschaft zurück und sagte, sie hätten jetzt 4 Plätze😃😃😃 und legt sie uns zurück — juhu, juhu, juhu! Martin sagte, wir sind in 5 Minuten da…… 😅😅😅 Alle losgeflitzt… Leider waren wir 7 Minuten später da…. Und die ansonsten, was Pünktlichkeit angeht, doch so relaxten Vietnamesen, hatten genau auf die Uhr geguckt und die Karten schon verkauft…… 😠😣😥 So haben wir uns notgedrungen noch einen Tag in der Kälte die Zeit vertrieben.
Johannes und ich haben uns eine architektonische Einzigartigkeit angeguckt. Das Verrückte Haus. Inspiriert von Gaudi. Verschnörkelt, verwunden, keine einzige gerade Wand, nur krumme runde Räume, krumme Fenster, kleine steile Treppen,…… und Busladungen (echt!) voll russischer Touristen….😆 aber sehr schön und phantasievoll ….. Martin und Amy haben den ganzen Tag in einem Kaffee gesessen und gelesen und gechillt….. Johannes und ich haben uns alleine ❗durch die große Stadt gekämpft… Für mich ist das irgendwie dolle schwierig 😒😔…Jede Ecke sieht gleich aus….Überall Menschen, Roller, bunte Werbung, Glitzer, typische asiatische Läden voller Plastikspielzeug…. Wenn ich sagte: “Johannes, jetzt müssen wir, glaub ich, rechts rum!”🤔, dann meinte er: “Nein, Mama, links!” 🙄, und es stimmte…. Wenn ich sagte: “ Also hier waren wir noch nie!😳”, sagte er: “Doch Mama, schon 3x!” 😂 Gut, dass Martin uns eine sehr genaue App installiert hatte, die auch unseren Standort anzeigte…..😂🙄😂. (Zu meiner Rehabilitation möchte ich aber sagen, dass Amy die Stadt auch verwirrend fand…) Wir waren jedenfalls irre stolz😃, als wir 👩‍👦nach 4 Stunden ganz alleine in einer 200 000-Einwohner-Stadt wieder im vereinbarten Café eintrafen. 😂😃😂😃😂
Auf dem Markt in Da Lat gab es viele kulinarische Spezialitäten — speziell im Sinne von interessant 😃
Tag 12: Đà Lạt—Mũi Né
Hallo aus Mui Ne….. ☺Einem Fischerdorf am Südchinesischen Meer! Hierher haben wir uns aus der kalten Stadt der Liebe (der Name kommt wahrscheinlich daher, dass man bei diesen Temperaturen kuscheln muss 😚) gerettet…..
Der Bus sollte um 8 losfahren… Man wird aber zu um 7 hinbestellt.❗ — muss um 7 schon an der Haltestelle sein😣. Ein komisches System….. Wenigstens für die Touristen könnten sie das mit mehr asiatischer Großzügigkeit handhaben….. Das frühe Aufstehen, um RECHTZEITIG auf einen Bus zu WARTEN, der planmäßig erst in einer Stunde abfährt…… 🤔🙄🤔🙄🤔 Hm….. 🙄 Wir haben uns wieder am Straßenrand zubereitete belegte Baguettes gegönnt, dem Erwachen der Stadt zugeschaut und uns in der Morgensonne gewärmt. 🌞 Und selbst ich blieb diesmal tiefenentspannt.😆😛
Nach zwei Stunden Serpentinen mit einem rasanten Fahrer in einem vollbesetzten Bus, wurde eine Raststätte angesteuert…..(Überraschung : keiner musste sich übergeben!😆)…..Und es war WARM! 🌞🌞🌞 Fast schon heiß! 😄😆 Wir fuhren also in die richtige Richtung!😜 Gegen halb 12 sind wir hier an der Küste in Mui Ne eingetroffen…. Im Moment ist es halb 10 morgens, ich liege in einer Hängematte im Schatten vor unserem Bungalow im Sea Wind Center. Über mit wedeln die Palmen, der Wind wuselt mir durch die Haare, mein Blick (wenn ich ihn vom Handy abwende😆) bleibt an roten, weißen und gelben Blüten hängen. Es ist Dienstag und ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, am Donnerstag um diese Zeit im OP im Städtischen Klinikum Dessau zu stehen….. 😪😩 EHRLICH! 😩😢
Wir sind dann gleich an den Strand vom Südchinesischen Meer gegangen. (Das ist nämlich, wenn man es genau nimmt, gar nicht der Stille Ozean😳, sondern das Südchinesischen Meer😆! Aber was solls….. Global betrachtet ist das alles dasselbe Wasser!😃) Jedenfalls sind die Wellen im SÜDCHINESISCHEN MEER genauso schön!😃 Ein langer flacher Strand, Wellen, die sich mit Kraft überschlagen und dich mitreißen, warmes Wasser, Sonne ohne Ende….. Man kann eigentlich den ganzen Tag im Wasser sein.
Amy ist in irgendwas reingetreten…. 😱 Ein Seeigel vielleicht oder eine Seegurke….(sowas soll’s ja geben😆….) und hatte dann 15 ❗minikleine Stacheln in der Fußsohle. 😩😰😳 Die piekten dolle! 😣😫😩 Sie hielt sich tapfer👍👏👍👏….. Und abends, als wir uns in der Apteka (😆) entsprechendes Instrumentarium gekauft hatten, haben Martin 👨👨👨‍🔬und ich 👩👩👩‍🔬 sie PROFESSIONELL operiert….. 🤣🤦‍♀ 🤣 Allein das Narkotikum fehlte 😆😉. Nach etwa einer Stunde konnten Martin und ich uns zufrieden auf die Schultern klopfen — alle klitzekleinen Stacheln waren raus!👏👍👏👍…… und Amy 😳⁉….. kam dann auch langsam wieder zu sich…..😂
Tag 13: Strandtag
Heute ist nun unser letzter Tag…. Den werden wir noch einmal am Strand und in den Wellen verbringen…. Da Johannes gestern sein vietnamesische Gericht komplett aufgegessen hat, hat Martin eine Jetski Fahrt in Aussicht gestellt…..(Die Mahlzeiten sind hier etwas problematisch für ihn ….. Für uns meistenteils lecker….für Johannes doch etwas gewöhnungsbedürftig😣…..)
Nachts halb 2 fährt unser Schlafbus Richtung Ho-chi-Min-Stadt. Nachts halb 1 ❗ müssen wir schon an der Bushaltestelle stehen….😂. Gegen halb 7 kommen wir in Ho-chi-Min-Stadt an und 5 nach 10 startet mein Flieger. Ich finde es ja ein bisschen knapp…. Aber die Jugend sagt: “Das passt…..!” 😳😂 Ich lasse mich überraschen….. 😜😉 Und wenn ich es mir recht überlege….. So schlimm wäre eine Verlängerungswoche 😂 auch nicht….. 🤣
So…. Ich wecke jetzt mal die Jugend…… 😜 Letzter Tag….. 😄 Das Programm wartet….. 😅 Aufstehen👫👯, raustreten zum Frühsport!😜
By by aus Mui Ne

Tja, das mag sich jetzt schon abenteuerlich und toll gelesen haben
 — aber nur rosig war es auch nicht, Opfer mussten schon gebracht werden. 
Jeder neue Tag wurde frühestens am Abend davor geplant. Das hat zumindest Martin viele Stunden Lebenszeit und wahrscheinlich einige graue Haare gekostet. Der Schlafentzug, die fast tägliche Reiserei und jeden Tag in einem anderen Bett zu schlafen haben bei uns allen ihren Tribut gefordert.

Annett und Johannes sind nach fast einem Tag Fliegen wieder gut in Deutschland in der noch kälteren Kälte als Da Lat gelandet. ❄️❄️
Martin und ich müssen uns jetzt erstmal erholen und haben vor, mindestens 4 Wochen an einem (warmen) Ort zu bleiben! 😉