Ist Merkel noch die Richtige?

Sie macht’s nochmal: Nach elf Jahren im Amt kandidiert Angela Merkel erneut für das Amt der Bundeskanzlerin. Das überrascht die Wenigsten. Doch ist sie noch die Richtige in Zeiten von Flüchtlingskrise und Rechtspopulismus? Die wichtigsten Analysen und Kommentare.

Unter Applaus verkündete Merkel ihre erneute Kandidatur. Sie habe “viel darüber nachgedacht” sagte sie. Sie habe gezögert. Doch nun laute die Antwort “Ja”. So begründet sie ihre Entscheidung.

Merkels Botschaft? Zusammenhalt und Harmonie. Für manche ist das eine alte Strategie, die nicht mehr funktionieren wird.

Politik kann spannend sein, muss sie aber nicht: Am Abend nach der Verkündung gab Merkel ein 25 Minuten langes Fernseh-Interview. Dieser Zuschauer schaffte es nur mit Koffein durch die Erklärungen der Kanzlerin.

Da war ja noch was: Gegenkandidaten! Bisher weiß die SPD noch nicht, wer gegen Merkel antreten soll. Sie ist sich aber sicher: Die Kanzlerin ist nicht unbesiegbar. Immerhin.

Seit Trumps Wahl zum nächsten US-Präsidenten wird Angela Merkel — zumindest von der “New York Times” — als einzige Verteidigerin liberaler, westlicher Werte gefeiert. Hier die vielzitierte Hymne im Original.

Merkel als Retterin der freien Welt? ZEIT ONLINE findet das gleichzeitig kritisch und logisch. Schließlich sei die Kanzlerin für viele Malaisen — Wirtschaftskrise, Verarmung, Rechtspopulismus — mit verantwortlich. Der einzige Ausweg: Erneut antreten und die Sache ausbaden.

Alternativlos.” “Beste Option”. “Routiniert und respektiert”. So reagiert die internationale Presse auf Merkels Ankündigung.

Mehr als die Hälfte aller Deutschen wünschen sich derzeit eine vierte Amtszeit Merkels. Das heißt aber nicht, dass sie die unbeschadet überstehen würde. Hat Merkel ihren Zenit überschritten? Ein Analyse.

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