Krimi auf dem Land als interaktives 360-Grad-Video

ODER Wie wurde die K3 zur 360-Video-Agentur?

Erster Teil einer kleinen Reihe über die Vorgeschichte / Vision der ´<3 (K3)

Seit circa 7 Jahren, so alt wurde meine Firma gestern, erzähle ich hin und wieder einen Schwank meiner Firmengeschichte…

Ich war damals als Kreativberater zu einem Workshop in einem Verlagshaus gebucht. Wir wollten im Nachgang zur Frankfurter Buchmesse 2011 einen Tag lang über neue Formen des Erzählens sprechen. Neue Ideen jenseits des Buchs und eBooks. Hört sich spannend an, war es auch!

Ich brachte die Idee eines 360-Grad-Videos ins Spiel. Hatte dazu eine technische Lösung via Flashplayer gesehen: Der Zuschauer konnte sich bei einer Ballonfahrt SELBST umschauen. In meiner Idee ging um es einen Mordfall in einer ländlichen Region. Eine Art „Tatort-360“-Sonderfolge.

Der alte Kommissar wird den ersten Tag von einem neuen Kollegen begleitet. Dieser neue Kollege soll der „Zuschauer“ sein.

Wer nun an… „Harry hol schon mal den Wagen“ denkt, hat das passende Bild vor Augen.

Die Kamerasicht wird also die Perspektive des Zuschauers. Mittels Blicksteuerung sollte der „Zuschauer“ in die Handlung eingreifen und es werden verschiedene Abläufe der Geschichte erzählt.

Im Workshop erzählte ich direkt aus dem Bauch heraus Dinge, die ich erst 3–4 Jahre später von Leuten beim Google-VR-Team in großen Vorträgen hörte. Hört sich komisch an, war aber wirklich so. Meine Idee: Eine „interaktives 360-Grad-Video“.

Inzwischen haben wir als K3 genau solche interaktiven 360-Grad-Videos für Evonik produziert. Ohne Mordfall…

Klang damals noch die Science Fiction. Aber DAS war damals meine Vision, auf die ich mein Unternehmen dann ausrichten wollte.

Weg von der bisherigen Idee des Social Media Sponsorings, mit der ich meine ersten erfolgreichen Projekte als Berater umgesetzt hatte. Heute würde man eher von Content Marketing sprechen. Den Begriff gab es — in meiner Wahrnehmung - damals noch nicht.

Wer nun Wissen möchte, was DIESES 360-Grad-Video hier mit meiner “Firmenvorgeschichte” zu tun hat, der sollte im KopfKino-Blog diesen neuen Beitrag lesen: Wieso viele 360-Grad-Videos scheitern und was man dagegen tun kann. Es geht um „Den Zuschauerblick verführen“, wie der Herr die Dame beim Tango Argentino.

Ach ja: Happy Birthday ´<3 gehabt zu haben!