Weltjugendtagshymne I vs. Weltjugendtagshymne II
Wer mit deutschen Pilgern in Krakau unterwegs ist, hat eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Entweder er hört dieses Lied:
Oder dieses hier:
Einfach fällt die Entscheidung nicht — und in Gottesdiensten ließ sich bisher noch kein eindeutiger Favorit feststellen. Bei beiden Liedern werden die Trommelfelle und Stimmbänder bis aufs Äußerste strapaziert. Wir geben dem Ganzen also noch ein bisschen Zeit. Stimmungskanonen sind aber beide Lieder. Wie bekommt man müde Pilger wach? Die Band weiß es!

Ansonsten lässt sich festhalten, dass regelmäßiger Schlaf völlig überbewertet wird. Tausende Pilger müssen eben erst einmal von einem Ort zum anderen kommen, auch am späten Abend. Das kann dann schon mal dauern, aber im Zweifelsfall trifft man hier immer jemanden, der bereitwillig hilft. Zur Not eben mit einem aufmunternden Lächeln.
Große Freude macht auch Besuch aus der Heimat — heute in Form von unserem Bischof! Er gestaltete die Katechese zum Thema Barmherzigkeit und ließ sich von den Jugendlichen mit Fragen löchern. Pause gab es kaum: Danach standen die Journalisten Schlange und wollten ein Interview. Am Ende waren alle Fragen beantwortet und ein Mittagessen gab es auch. Was will man mehr? Ach ja: ein Gruppenfoto!
Übrigens sind die Würzburger Pilger mehr als zuverlässig. “Und bei ‘drei’ lacht ihr mich alle an!” Gesagt, getan. Läuft bei uns! Mehr Infos zur Katechese gibt es übrigens hier.
Die Stimmung in der Stadt? Immer noch super! Dafür sorgt auch Papst Franziskus, der seit Mittwoch in Krakau ist und regelmäßig für ein kleines Verkehrschaos sorgt. Die Krakauer selbst nehmen das aber weitestgehend gelassen. Ein Papst in der Stadt? Nichts Neues. Allein Johannes Paul II. wurde schließlich acht Mal auf der Blonia-Wiese im Zentrum begrüßt. Also wenn jemand an Besuche aus dem Vatikan gewöhnt ist, dann ja wohl diese Stadt (die übrigens wunderschön ist!).
