TONY ROBBINS. JEDER ERFOLGREICHE MENSCH HAT HEUTE EINEN COACH.

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Jan 4 · 5 min read

Tony Robbins ist Autor verschiedener Bestseller, Personal Coach und Berater. In seiner Karriere hat er bislang mehr als 50 Millionen Menschen durch seine Bücher, Podcasts und Live Events erreichen können. Persönlichkeiten wie US-Präsident Bill Clinton, Tennisspielerin Serena Williams und Schauspieler Leonardo DiCaprio sind nur Beispiele von Menschen, die Robbins Beratertätigkeit in Anspruch nahmen — die Liste ist ziemlich lang.

Motivationstrainer wie Tony Robbins bedienen im Prinzip das Bedürfnis von Menschen, erfolgreich zu sein — und das mit möglichst wenig Aufwand. Mit einfachen Techniken sollen den Versprechen nach erfolgshemmende Verhaltensmuster abgelegt werden. Die Kommunikation mit dem Trainer erfolgt prinzipiell über Live-Seminare, Webinare oder Podcasts. Viele große Unternehmen wie IBM, Microsoft oder auch Google bieten ihren Mitarbeitern bereits Zugang zu Motivationstrainern. Die Nachfrage ist ungebremst. Das Coaching wird immer vielfältiger.

Personal Coach und Geldanlage. Passt das?

In den vergangenen Jahren beschäftigte sich Robbins vermehrt mit dem Thema finanzielle Unabhängigkeit. Als Auslöser für sein steigendes Interesse an dem Thema nennt er den Film Inside Job aus dem Jahr 2010. Inside Job ist ein Dokumentarfilm über die weltweite Finanzkrise ab 2007.

Robbins sieht in der eigenen finanziellen Unabhängigkeit einen wichtigen Schlüssel für ein erfülltes Leben. Materielle Sicherheit ist eines der Grundbedürfnisse von Menschen. Wird dieses nicht erfüllt, werden andere Bereiche des Lebens — Familie und Arbeit — negativ beeinflusst. Dass die Zahl der Suizide nach der Finanzkrise 2007 stark angestiegen ist, ist kein Zufall.

Eine weitere Auswirkung der Finanzkrise war Angst. Anleger fürchteten sich vor riskanten Anlagen und bewegten ihr Geld in Richtung „sicherer“ Häfen wie Tagesgeldkonten oder Staatsanleihen mit hohen Bonitätsnoten. Ist das die Lösung?

Der erste Schritt: Smarte Aufteilung von Einkommensströmen.

Die aktuellen Zahlen zeigen: Wer auf Spareinlagen setzt verliert Kaufkraft — und das mit absoluter Sicherheit. Zugleich war der Börsenherbst turbulent und brachte vielen Anlegern starke Verluste. Die nachfolgende Grafik zeigt die dreimonatige Entwicklung ausgewählter Indizes.

Der Weg in die finanzielle Unabhängigkeit scheint für viele dadurch länger geworden zu sein: Der Weg zur Börse lohnt sich aufgrund der aktuellen Stimmung nicht. So zumindest die Philosophie vieler Sparer. Die Realität jedoch sieht anders aus: Auch wenn Börsen kurzfristig schwanken, so ist der langfristige Werterhalt gegenüber Spareinlagen spürbar größer.

Welche Tipps gibt Tony Robbins auf dem Weg zur eigenen finanziellen Unabhängigkeit?

Nach Abzug privater Ausgaben empfiehlt Robbins Überschüsse auf folgende drei Körbe aufzuteilen: Sicherheit, Risiko/Wachstum und Träume.

Daraus entsteht eine einfache Struktur, die für jeden einfach zu visualisieren ist.

Der erste Korb sorgt für Sicherheit und Stabilität im Leben. Bildlich gesprochen für die Schildkröte, die langsam läuft, den Hasen im Wettlauf trotzdem besiegt. „Im Wettlauf besiegen“ bedeutet in dem Fall die Sicherung der Ersparnisse, auf die Sie im Fall einer Notlage zurückgreifen. Langsam und stabil anstatt schnell und riskant. In diesem Korb enthalten sind üblicherweise Bargeld, Spareinlagen, privater Immobilienbesitz sowie Renten- oder Lebensversicherungen. Wir empfehlen in jedem Fall eine Liquiditätsreserve für Notfälle.

Im zweiten Korb befinden sich chancenreiche Anlageklassen. Aktien, Anleihen, ETFs, Währungen, Rohstoffe oder Immobilien. Stellen Sie sich einmal einen Aston Martin vor: Exklusiv, sportlich und vor allem teuer. Das optimale Fahrvergnügen. Dass Sie mit dem Auto plötzlich am Seitenrand stehen bleiben, ist jedoch nicht ausgeschlossen. Das bedeutet konkret: Das Renditepotential in diesen Anlageklassen ist deutlich höher, das Risiko für Verluste jedoch auch. Für die Zusammensetzung des Korbes hat sich Robbins von Ray Dalio inspirieren lassen. Dazu jedoch später mehr.

Kommen wir zum dritten und letzten Korb. Hier legen Sie Geld auf Ihrem Tagesgeldkonto zur Seite, dass Sie für Dinge ausgeben, die Ihnen Spaß machen, während Sie sich mit den anderen Körben ein Vermögen aufbauen. Ob ein neues Auto oder die langersehnte Reise nach Südamerika — die einzige Grenze ist Ihre Vorstellungskraft. Viele Menschen besitzen viel Geld, aber keinen Lifestyle. Deshalb ist das Ziel hier kein finanzieller Gewinn, sondern mehr Lebensqualität.

Nicht alle Eier in einen Korb legen — Diversifikation ist das einzige „free lunch“.

Viele Anleger stehen vor der Frage, wie sie ihren zweiten Korb zusammenstellen sollten. Die Herausforderung ist groß.

Tony Robbins führte vor einigen Jahren Interviews mit 50 Starinvestoren, um Erkenntnisse in Bezug auf deren Anlagestrategien zu sammeln. Eine wesentliche Eigenschaft ist allen Teilnehmern gemein.

Das Ziel erfolgreicher Investoren sind keine kurzfristigen Spekulationsgeschäfte. Diese Investoren versuchen nicht die Märkte zu „timen“, sondern mittel- bis langfristig am Wachstum zu partizipieren. Sie wissen, dass Sie auch mal falsch liegen werden. Ihre Strategie: Eine breite Verteilung ihres Vermögens auf und innerhalb mehrerer Anlageklassen sorgt für den bestmöglichen Schutz. Ihr Ziel: Auch wenn Sie Fehler machen, soll es Ihnen gut gehen.

Ray Dalio. Auch für Tony Robbins ein Vorbild.

Einer der Starinvestoren, der Robbins am meisten beeindruckte, war Ray Dalio, Gründer des größten Hedgefonds weltweit, Bridgewater Associates. Dort verwaltet Dalio mehr als 160 Milliarden Dollar Vermögen.

Geboren in Queens, New York und als Sohn eines Jazz Musikers begann er relativ früh im lokalen Golfclub zu arbeiteten. Auf dem Golfplatz konnte er bereits erste Erfahrungen mit dem Handel von Aktien sammeln und entdeckte eine Leidenschaft für das Thema.

Dalio ist der Meinung, dass die meisten Portfolien eine stark einseitige Risikoausrichtung haben. Diese erzielen dann in guten Aktienphasen starke Renditen und verlieren in schlechten Aktienzeiten signifikant an Wert.

Der von ihm entwickelte Allwetter-Ansatz geht davon aus, dass für jedes Investment eine bestimmte „Jahreszeit“ existiert, in der es überdurchschnittlich gute Renditen erzielt. Ziel eines Anlegers sollte zunächst sein, zu identifizieren, in welchen Zeiten welche Anlagen besonders gut abschneiden. Anschließend wird das Kapital risikoadjustiert auf die Anlageklassen verteilt, sodass jede „Jahreszeit“ gleichermaßen bedient ist.


Schlusswort von wevest

Ob Coach oder nicht, wer die eigene finanzielle Unabhängigkeit stärken möchte, muss natürlich etwas dafür tun. Motivationstrainer wie Tony Robbins haben das menschliche Bedürfnis nach finanzieller Unabhängigkeit erkannt und bedienen dieses mit entsprechenden Angeboten aus Seminaren, Büchern und Podcasts.

Das Team der wevest hat sich, auch in Bezug auf die eigene Geldanlage, viele Gedanken über die optimale Allokation von Vermögen gemacht. Der Ansatz von Dalio hat uns erfahrungsgemäß immer die besten Ergebnisse geliefert. Einen Zugang zu der Strategie erhalten Anleger bei Ray Dalio’s Firma jedoch erst mit dem Nachweis, dass Assets in Höhe von 7,5 Milliarden Dollar für Investitionen zur Verfügung stehen. Das muss auch anders gehen, dachten wir uns.

Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, dieses Modell dem deutschen Anleger zugänglich zu machen — kostengünstig, digital und besonders geschmeidig.

Auf der folgenden Seite erhalten Sie spannende Einblicke in die Theorie hinter der Zusammensetzung des wevest Allwetter-ETF-Portfolios. Bei Fragen steht Ihnen das erfahrene Team von Finanzexperten der wevest jederzeit zur Verfügung.

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