Artikel-Kiosk Blendle wächst in Deutschland viermal schneller als in Holland

Außerdem haben wir jetzt über eine halbe Million Nutzer. Alle bereit für großartigen Journalismus zu bezahlen.

Es wirkt total verrückt, aber es ist erst ein Monat her, seit Blendle in Deutschland gestartet ist. Um das zu feiern, bin ich dieses Wochenende mit dem ganzen Team aufs Land gefahren. Wir gingen zum Biken in den Wald, machten die Rutschen im Wasserpark unsicher und tanzten die Nächte durch. Aber irgendwann haben wir — ist ja nicht zu vermeiden — wieder den Laptop aufgeklappt, um etwas genauer auf die Zahlen unseres ersten Monats in Deutschland zu schauen. Die wichtigsten davon will ich heute, genau ein Monat nach unserem Launch, mit dir teilen.

Unsere Nutzerzahl ist auf über eine halbe Million gewachsen — 500.000 Menschen, die bereit sind, ein paar Cents herzugeben, um smarter zu werden, besser informiert zu sein und einen neuen Blick darauf zu erhalten, was in der Welt wirklich passiert. Die vieles lesen, aber nur für das bezahlen wollen, was sie wirklich lieben. Wir glauben, dass das der fairste Deal ist, den es heute gibt. In Holland sind Hunderttausende mit uns einig, und es scheint so, als wäre das in Deutschland genauso der Fall.

Wenn du noch nicht Teil unserer halben Million Nutzer bist, dann kannst du dich hier anmelden. Wir schenken dir 2.50 € Startguthaben, damit du sofort loslesen kannst. Ohne Risiko, ohne Abo und mit Geld-Zurück-Garantie.

Aber wie läuft es nun also in Deutschland? Die kurze Antwort ist: sehr gut. Die Zahlen entwickeln sich fast wie damals in Holland, nur werden sie viel schneller viel größer. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass wir in Holland sehr erfolgreich sind. Die Einnahmen da verdoppeln sich im Halbjahres-Takt. Dennoch ist Blendle in Deutschland noch stärker gestartet, als vor eineinhalb Jahren in Holland.

In Deutschland sind wir mehr als viermal so schnell gewachsen wie im Launch-Monat in Holland. Auch vier Mal schneller haben wir den Meilenstein von 50.000 verkauften Artikeln erreicht. Und mehr als doppelt so viele Menschen laden sich in Deutschland gleich 50 € in ihr Blendle-Portemonnaie, also das Maximum.

Worin sich die Nutzer in Holland und Deutschland aber kaum unterscheiden: Sie sind jung und sie lieben Qualitätsjournalismus. Unsere Liste der populärsten Artikel sieht dramatisch anders aus, als die man von Facebook, Buzzfeed oder Twitter kennt. Keine Listicles. Keine Newshäppchen. Keine Werbung. Nur der beste Journalismus des Landes.

Auf dem Spitzenplatz ist zum Beispiel eine tolle Analyse zur Zukunft des Nahen Ostens. Autor Wilfried Buchta erklärt auf einfache und spannende Art und Weise, wie sich dort die Situation in den nächsten zwanzig Jahren entwickeln könnte. Auf dem zweiten Platz nimmt sich Bernd Ulrich die häufigsten, oft angsteinflößenden Aussagen zur Flüchtlingswelle vor — und zerpflückt sie eine nach der anderen. Unterdessen trendet auf Buzzfeed gerade „21 Momente, in denen Tchibo eindeutig viel zu weit gegangen ist“.

Das sind die meistverkauften Artikel auf Blendle

  1. „Nahost 2035, Cicero
    Analyse zur Zukunft des Nahen Ostens von Wilfried Buchta
    Zur Geschichte
  2. „Naivität des Bösen“, Die Zeit
    Analyse zur Angst vor Flüchtlingen von Bernd Ulrich
    Zur Geschichte
  3. „Straight Outta Kontext“, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
    Zur Entbündelung der Medien, von Stefan Niggemeier.
    Zur Geschichte
  4. „Heidi und die Brandstifter“, Die Zeit
    Geschichte einer Aussteigerin aus dem “Bund Heimattreuer Jugend”, ein Nazi-Camp
    Zur Geschichte
  5. „Die Hetzerjagd“, Der Spiegel
    Zuhause bei einem wegen rassistischer Posts gefeuerten Facebook-Nutzers
    Zur Geschichte

Von nun an sagen wir dir jede Woche, was auf Blendle am erfolgreichsten war. Aber viel wichtiger: Nach unserem Spaßwochenende und dem Rückblick auf unsere Zahlen, geht es zurück an die Arbeit. Denn so ermutigend diese ersten Zahlen auch sind, unsere Reise in Deutschland und der Welt hat erst gerade begonnen.


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