Die Digital Hills Story: Entstehungsgeschichte einer etwas anderen Marke

Am Montag haben wir, das Team von Eck Consulting, unser neues Online-Magazin Digital Hills veröffentlicht. Dort laden wir Sie ein, unser in Wort gegossenes Denken rund um Digitalisierung und digitale Transformation zu verfolgen und bieten Ihnen Einblicke in unsere Arbeit.

Und weil wir finden, dass Sie uns da lesen sollten, wo Sie uns lesen wollen, gibt es uns nun auch hier auf Medium. Immerhin strebt Medium nicht weniger an, als zu der Plattform des geschriebenen Worts im Netz zu werden. Da wollen wir natürlich nicht fehlen.

Ganz im Sinne des Erfinders, will ich das zum Anlass nehmen, die Geschichte des Entstehungsprozess von Digital Hills zu erzählen und einen Einblick in unsere Gedanken und Entscheidungen zu geben. Außerdem lüfte ich das Geheimnis des Einhorns in unserem Logo.


Plötzlich wieder Startup

Wer uns schon länger kennt und verfolgt, hat mitbekommen, dass wir Ende letzten Jahres die Struktur unseres Unternehmens verändert haben. Die Eck Consulting Group bekam Zuwachs: d.Tales, unsere Agentur für Content Marketing. Unsere Gedanken und Hintergründe dazu haben Klaus und ich hier ausführlich erklärt.

In diesem Zuge haben wir außerdem unser Unternehmensberatungsgeschäft in eine eigene GmbH überführt, die Eck Consulting GmbH. Was angesichts unserer Größe vielleicht etwas überdimensioniert klingen mag, ist aus Sicht des Kunden gedacht zwingend: Wer Beratung kauft, sollte auch größtmögliche Unabhängigkeit erhalten. Zwar haben längst nicht all unsere Beratungsfelder mit Marketing zu tun, einige allerdings doch. Vor diesem Hintergrund war eine Trennung der Geschäftsfelder für uns schlicht folgerichtig.

Also eine neue GmbH, in der ich die Rolle des Geschäftsführers innehabe. In den Monaten nach unserer — sozusagen — “Wiedergründung”, verwendeten meine Kollegen und ich jede nicht auf Kundenprojekten verbrachte Minute darauf, unser Geschäft, unser Selbstverständnis und unser Angebot weiterzuentwickeln.

Das Plakat entstand bei einem Off-Site, nicht in unserem Office. Unseren Pflanzen geht es selbstverständlich prächtig! :)

Das erste Ergebnis dieses Prozess es— der mitnichten abgeschlossen ist — ist nun Digital Hills.


Die Entstehung einer Marke

Eines der ersten Themen, das wir angehen wollten, war der Aufbau eines Magazins/Content-Hubs/Zuhause für unser Denken — soviel war klar. Als Beratung leben wir schließlich von unserem Know-how. Doch das ist natürlich nur etwas wert, wenn wir es erfolgreich mit der Welt teilen (oder zumindest dem Teil der Welt, der an unseren Themenfeldern interessiert ist ;)).

Um allerdings eine Seite zu entwickeln, die repräsentiert, wie wir denken, arbeiten und wer wir sind, brauchte es die oben beschriebene Grundlagenarbeit. Ein paar der wichtigsten Aspekte, die wir im Laufe dieses Prozesses herausgearbeitet haben:

  • Unser neues Content-Zuhause muss die thematische Bandbreite widerspiegeln, mit der wir uns beschäftigen. Es soll unsere Kompetenzen, Ansätze und Methoden klar und ansprechend vermitteln.
  • Wir sind eine junge, engagierte Gruppe von Menschen, die für ihre Themen brennen. Wer mit uns arbeitet, erlebt das. Künftig wollen wir das auch stärker online erfahrbar machen.
  • Unser Team besteht aus Querdenkern und Köpfen, die gerne auch mal mit Konventionen brechen. In unseren Augen eine Stärke, denn unser Themenfeld — die digitale Transformation — erfordert es von Unternehmen, in vielerlei Hinsicht umzudenken.
  • Wir sind, im Wortsinne, Kinder der Digitalisierung. Wir reden nicht nur über digitale Transformation, sondern leben sie. Wir sind Geeks mit von Silicon Valley und Startup-Kultur geprägtem Mindset und Business-Verständnis.
  • Unser idealer Kunde ist auf der Suche nach Lösungen, mit denen er neue Wege beschreiten kann. Weil er realisiert hat, dass die alten nicht mehr zum Ziel führen. Deshalb wollen wir unser Mindset offensiv transportieren.

Basierend auf diesem Verständnis, haben wir uns dann daran gemacht, die Marke für unser neues Magazin zu entwickeln.

Uns war schnell klar, dass wir ausgetretene Pfade verlassen wollen. Wir wollten auf keinen Fall yet another consulting page aufmachen, sondern Charakter zeigen und damit gerne auch polarisieren. Deshalb haben wir schnell verworfen, einfach das “Eck Consulting Magazin”, “EC Insights” oder ähnliches zu machen. Wir brauchten eine Marke, die oben genannte Aspekte verkörpert.

Also schmissen wir uns — mit tatkräftiger Unterstützung unserer Kollegen von d.Tales — in den Kreativprozess. Wir brainstormten, rüsteten unser Büro mit Plakaten zum Ideensammeln auf, machten Shortlists, füllten diese wieder auf und kürzten abermals. Darunter: Ein Set von Namen, das aus Jux entstanden war, nämlich Wortspiele mit bekannten Serien. Diese überlebten diverse Termine, offen gestanden aber eher zur Belustigung, nicht als ernst gemeinte Kandidaten.

Don’t ask.

Die Entdeckung der Digital Hills

Langsam wurde die Zeit knapp. Unsere Plattform musste allmählich zum Leben erweckt werden. Doch uns fehlte der Name. Also setzten wir uns selbst ein Zeitlimit und intensivierten die Suche nochmals. Dann, kurz vor der Verzweiflung, fiel unser Blick auf die Quatschvorschläge. “Digimus Prime” (Assoziationskette: Digitale Transformation -> Transformer -> Optimus Prime) oder “The D-Files”? Nein. Aber an einem Namen blieben wir hängen: Digital Hills — wahlweise mit oder ohne Zusatz der Postleitzahl.

Der Name hatte etwas. Er war prägnant. Er sprach zu uns. Und er löste interessante Assoziationen aus. Passte er nicht sehr gut zu einer in München ansässigen Beratung, die sich mit Digitalthemen beschäftigt und aus deren Office man bei Föhn sogar die Alpen sehen konnte?! Und war es nicht ohnehin höchste Zeit, die deutsche Interpretation des Silicon Valleys auszurufen?! Kurzum: Wir mochten den Namen.

Blieb jedoch die Frage, ob er nicht vielleicht ein bisschen zu verspielt und zu gewagt wäre. Konnte man sowas machen, ohne seine wahrgenommene Kompetenz aufs Spiel zu setzen? Wir führten die Diskussion und beide Perspektiven hatten ihre Berechtigung. Doch gleichzeitig waren wir überzeugt: Entscheidend sind am Ende die Inhalte. Auf deren Qualität würde es schlussendlich ankommen. Selbst wer kein Fan der Marke wäre, würde hoffentlich anhand unserer Inhalte merken, dass Spaß und Substanz kein Widerspruch sein müssen.

Mit dieser Überlegung konnten wir den Großteil unserer eigenen Zweifel zerstreuen. Außerdem wollten wir mutig sein. Also fiel die Entscheidung auf Digital Hills.


Von digitalen Einhörnern und Chamäleons

Nun ging es also an die Entwicklung der Logos, dessen Gestaltung übrigens Matthias Voll übernahm. Die Details (erste Briefings, Rebriefings etc.) will ich an dieser Stelle aussparen. Nach ein bisschen Hin und Her fanden wir in unserem Postfach jedenfalls die erste Skizze des Logos, das heute Digital Hills schmückt:

Ein Motionlogo, das man beliebig mit Hintergrundmotiven befüllen konnte, schon in der ersten Fassung inklusive Bergen und Einhorn. Wir liebten die Idee sofort. Sie war unkonventionell, verspielt und gleichzeitig auch ziemlich internetig:

  • Ein animated gif
  • Mit Einhorn (Subtext: für Unicorns)
  • Und immer wieder anpassbar — was uns natürlich sofort an Google’s Doodles denken ließ. (Man darf gespannt sein!)

Nach etwas Finetuning, dem Einbau des Chamäleons (als Symbol für Anpassungsfähigkeit) und Experimentieren damit, wie schnell bzw. langsam man die Reihenfolge definieren muss, um das Leseerlebnis nicht zu stören, waren wir mit unserem neuen Digital Hills Logo sehr glücklich.

Parallel kümmerten wir uns — federführend Nicole und Patrick, auch hier nochmal vielen Dank für den tollen Job!— um Konzeption und Entwicklung der Seite. Was hier eine Randnotiz ist, war de facto natürlich ein Haufen Arbeit, die parallel zu diversen anderen Themen erledigt werden musste. Also erweiterten wir unser internes Arbeitsmodell temporär um Scrum (mehr zu unserem eigenen Operating Model erzählen wir bald an anderer Stelle).

Wenn ich mir vor Augen führe, dass es vom Lostreten des fokussierten Namensfindungsprozess bis zum Going-live gerade mal sechs Wochen gedauert hat, würde ich sagen: Eine gute Entscheidung.

Das Ergebnis lässt sich seit Montag hier begutachten:


Was Sie künftig auf Digital Hills erwarten können.

Zum einen werden wir Ihnen fundierte Einblicke in unser Denken über das Spannungsfeld zwischen Digitalisierung, Unternehmen und Geschäftsmodellen bieten. In diesem Rahmen werden wir insbesondere der Frage nachgehen, was Unternehmen tun können, um der Digitalisierung strategisch zu begegnen und ihre Organisation zukunftsfähig zu gestalten. Stets natürlich gespeist aus den praktischen Erfahrungen, die wir in unseren Projekten machen (alles im Rahmen der Vertraulichkeit, versteht sich).

Außerdem werden wir neue Entwicklungen im Feld der Technologie (kritisch!) dahingehend beleuchten, ob und welchen Einfluss sie auf Unternehmen haben — dabei stets geleitet vom Anspruch, nur über wirklichen Nutzen zu reden und nicht jeder durchs Dorf getriebenen Hypesau aufzusitzen.

Und last but not least werden wir aus unserer eigenen, internen Praxis berichten, in der wir viel mit neuen Ansätzen, Methoden und Technologien experimentieren. Schließlich sind wir nicht nur Beratung sondern auch Unternehmen — Re-Startup, wenn man so will — und probieren vieles selbst aus. Die Erfahrungen, die wir dabei machen, wollen wir mit Ihnen teilen, in der Hoffnung, dass Sie davon profitieren können.

Wir würden uns freuen, Sie auf diese Reise mitnehmen zu dürfen! Hier auf Medium, auf unserer Website oder mit unserem Newsletter.